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Einsteiger-SAN mit Enterprise-Funktionen

Overland Storage gibt mit den Modellen 'SnapSAN 3000' und '5000' den Startschuss für eine neue Produktserie für den Block-basierten SAN-Einsatz. Mit hohem Durchsatz und Technologien wie Thin Provisioning und Volume Cloning will der Hersteller Enterprise-Features für wenig Geld anbieten.
Mit Hilfe des automatischem Disk Spin Downs will Overland beim "SnapSAN 5000 "trotz der hohen Performance für sparsame Verbrauchswerte sorgen.
Beide Varianten fassen auf zwei Höheneinheiten entweder zwölf 3,5 Zoll- SAS-Platten oder 24 2,5 Zoll große Datenträger, auch der Einsatz von SSDs ist möglich. Über bis zu sieben Erweiterungseinheiten sind die Storage-Systeme auf maximal 288 TByte skalierbar. Auch die Anschlussmöglichkeiten ins Netzwerk sind beiden Versionen gemein. So kann der Nutzer die Arrays wahlweise mit iSCSI (1 GBit-Ethernet und 10 GBit-Ethernet), Fibre Channel (8 GBit/s) oder SAS (6 GBit/s) über redundante Controller mit der restlichen IT-Infrastruktur verbinden. Die Arrays unterscheiden sich lediglich in der Cache-Größe des Controllers – das SnapSAN 3000 [1] kommt mit 4 GByte, das 5000er-Modell [2] mit 8 GByte pro Controller.

Weitere Differenzen bestehen bezüglich erweiterter Funktionen, die es Nutzern der größeren Variante erlauben, Features wie AutoTiering oder eine SSD-gestützte Caching-Funktion einzusetzen. Auch die WORM-Technologie (Write Once Read Many) bleibt Käufern des Modells 5000 vorbehalten. Beiden Geräten gemein ist hingegen die Zertifizierung für den Einsatz in virtualisierten Umgebungen und die Unterstützung der RAID-Modi 0, 1, 5, 6, 10, 50 und 60. Die integrierte Remote Replication soll zudem sowohl das synchrone als auch das asynchrone Replizieren von Daten ermöglichen. Als Listenpreis führt der Hersteller rund 14.000 US-Dollar für das Snap- SAN 3000 und 17.000 US-Dollar für das SnapSAN 5000 an.
30.07.2012/ln

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