Im Gegensatz zu Tools wie Symantec Ghost oder g4u [1] schiebt FAI [2]
nicht einfach ein Festplattenimage auf den Rechner. Stattdessen führt
es eine vollständige, gescriptete Installation von Debian aus. Dies hat
den Vorteil, dass der Administrator einfach verschiedenste
Rechnerkonfigurationen bedienen kann.
FAI benötigt zwar viel
Einarbeitungszeit, erspart dann aber viel langweilige und zeitraubende
Arbeit.
Die Installation läuft folgendermaßen ab: Zuerst muss auf einem Rechner
FAI installiert werden, der dann als Server dient. Die zu installierenden
Rechner booten über das Netzwerk oder eine Diskette ein
Installations-Linux, das komplett im RAM läuft. Über DHCP bekommen die
Rechner dann den Installationsserver mitgeteilt. Im Anschluss läuft die
gescriptete Installation ab, die meistens innerhalb weniger Minuten
beendet ist.
Der komplette Installationsablauf kann durch eigene
Skripte angepasst und erweitert werden. Für verschiedene
Rechnerkonfigurationen können Sie 'Klassen' erstellen, die eine
angepasste Installation erlauben. FAI macht dadurch auch die
Installation eines Beowulf-Clusters einfacher.
Kommentare aus der Praxis liefern die Feedbackmails von kleinen und
großen Firmen und Organisationen, denen FAI augenscheinlich viel Arbeit
erspart [3].
Meldung
FAI - vollautomatische skriptgesteuerte Debian-Installation
Wenn Sie einen großen Rechnerpool administrieren müssen, sind Sie froh
über ein Tool, das Ihnen das lästige Installieren des Betriebssystems
erspart. Die Fully Automatic Installation (FAI) installiert Ihnen ein
Debian-Linux flexibel über das LAN.
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Schnelles Debian-Rollout mit FAI
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Weitere Infos:
[1] it-administrator.de/aktuell/13163.html
[2] informatik.uni-koeln.de/fai/
[3] informatik.uni-koeln.de/fai/user.html
Tipps & Tools
Externe SATA-Platten sicher trennen [12.03.2010]
Der Boom externer Festplatten zur einfachen Erweiterung des vorhandenen Systemspeichers macht auch vor Server-Umgebungen nicht halt. Allerdings kommt hier statt USB meist die leistungsfähigere SATA-Schnittstelle zum Einsatz. Nachteil: Windows XP, Vista und 7 behandeln die Datenspeicher wie reguläre Laufwerke - somit lassen sich SATA-Platten nicht so einfach und sicher vom System trennen. Das Tool 'Hotswap' übernimmt diese Aufgabe und beugt Datenverlust vor. [mehr]
Ungewollte Cookies blocken [11.03.2010]
Ohne Cookies geht im Web heute nichts mehr. Wer seine Surfgewohnheiten trotzdem nicht öffentlich machen will, sollte die Einträge in regelmäßigen Abständen kontrollieren oder gleich ganz löschen. Dass Firefox manchmal sogar Cookies von gar nicht besuchten Seiten speichert, liegt an der Prefetching-Funktion: Dabei versucht der Browser, anhand von Google-Suchen des Nutzers den Klick auf einen Link vorauszusagen, um den Seitenaufbau zu beschleunigen. Sicherheitsbewusste Anwender sollte diese Funktion in der erweiterten Konfiguration abschalten. [mehr]

