Der Dateimanager Krusader [1] kommt im Zwei-Panel-Outfit daher und
bietet eine Vielzahl nützlicher und zeitsparender Funktionen, die in
keinem anderen Dateimanager zu finden sind. So kann jedes der beiden
Panels mehrere Tabs enthalten. Diese ermöglichen es, Dateien schnell zu
sortieren. Besonders vielversprechend sind auch die neuen User-Actions.
Mit diesen können Sie eigene Befehle und Dateimodifikationen auf
Knopfdruck ausführen. Natürlich unterstützt Krusader auch alle gängigen
Archiv-Formate und unterstützt verschiedene Netzwerkzugriffsprotokolle
wie SMB oder "fish". Auch mächtige Batch-Operationen sind möglich. Der
integrierte KrViewer zeigt viele Dateiformate schnell und korrekt an.
Durch die gute KDE-Integration kann Krusader auf viele Funktionen der
Desktopumgebung zurückgreifen. Krusader läuft allerdings auch mit
anderen Windowmanagern wie Gnome, wenn die KDE-Bibliotheken installiert
sind.
Leider ist das Programm bis jetzt nur einem kleinen Kreis bekannt. Wer
sich aber einmal mit den Features von Krusader beschäftigt hat, wird
den Dateimanager lieben.
Auf der Webseite können Sie die aktuelle Version 1.50 als RPMs für
Suse, Mandrake oder Fedora Core herunterladen. Auch das
Selberkompilieren geht problemlos.
Meldung
Krusader - KDE-Dateimanager im Midnight-Commander-Stil
Unter Windows sind Zwei-Panel-Dateimanager im Stil von Total Commander
oder Servant Salamander sehr beliebt. Auch für Linux existieren einige
sogenannte Norton-Commander-Klones. Krusader bietet dabei die beste
Funktionalität und kann problemlos den KDE-Dateimanager Konqueror
ersetzen. Auch einen Vergleich mit der Windows-Konkurenz braucht er
nicht zu fürchten.
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Krusader für Linux muss ich vor dem Norton-Commander nicht verstecken
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Weitere Infos:
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