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Rechner automatisiert herunterfahren

Nicht wenige Admins nutzen im Unternehmen das Kommandozeilen-Tool 'psShutdown', um Server und Clients herunterzufahren beziehungsweise neu zu booten. Da die Auswirkungen des Werkzeugs bei einem versehentlichen Herunterfahren recht eklatant sein können, sollte jeder IT-Profi mit der Syntax des Programms vertraut sein. IT-Administrator erklärt die wichtigsten Schalter und Optionen des Befehls.
Ohne das Start-Menü eines PCs benutzen zu müssen, können Sie diesen über "psShutdown" remote herunterfahren
Zunächst einmal sollten Sie beachten, dass "psShutdown" ein sehr mächtiges Werkzeug ist und dass Sie über den Einsatz von Wildcards etwa mit dem Befehl
psshutdown \\* -s -t 30
nach einem Countdown von 30 Sekunden alle Rechner einer Domäne herunterfahren können. Damit Ihnen das zumindest nicht ganz aus Versehen passiert, besteht das Werkzeug stets auf die Eingabe des Schalters, auf welche Weise der Shutdown (Neustart, Ausschalten, Energiesparmodus et cetera) erfolgen soll. Eine genaue Erklärung sämtlicher Schalter erhalten Sie auf der Download-Seite [1] des Tools. Mit dem Kommando
psshutdown.exe \\Name des Rechners -s -f -c -t 20:15 
 -m "Achtung, um 20:15h fährt dieser Rechner herunter"
etwa veranlassen Sie, dass der betreffende PC um 20:15 Uhr (-t) mit einer vorherigen Warnmeldung (-m) herunterfährt (-s) und dabei sämtliche laufenden Programme ohne Sicherungsmöglichkeit beendet (-f). Der Schalter "-c" erlaubt es dem Nutzer allerdings, den Shutdown über ein Cancel-Feld abzubrechen.
15.07.2012/ln

Tipps & Tools

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