Asynchronous Transfer Mode


Asynchronous Transfer Mode

Asynchronous Transfer Mode (ATM) ist eine Technologie für vermittelte, verbindungsorientierte LANs und WANs. Sie ermöglicht einer theoretisch unbegrenzten Anzahl von Netzbenutzern dedizierte Hochgeschwindigkeitsfestverbindungen sowohl untereinander als auch mit Servern. Als Vermittlungstechnik ("Cell-Relay") soll sie im Breitband-ISDN (B-ISDN) oder auch im Switched Multimegabit Data Service (SMDS) eingesetzt werden. Aber auch im LAN-Bereich macht ATM mit Hilfe von ATM-LAN-Emulationen mehr und mehr von sich reden. ATM basiert auf einem schnellen Zell-Switching (Pakete fester Größe: 48+5 Byte), das variable Bitraten (je nach Anforderung) ermöglicht. Im Zusammenhang mit ATM spricht man nicht von Nachrichtenpaketen, sondern von Nachrichtenblöcken oder Nachrichtenzellen (s.a. STM, DQDB).

Im ATM genutzte Schnittstellen sind:

E3 = 34,368 MBit/s (Zugangsgeschwindigkeit von Datex-M)
DS3 = 44,736 MBit/s
TAXI = 100 MBit/s
STS3/STM1 = 155,52 MBit/s
SDH/STM4 = 622,08 MBit/s


Siehe auch:
AAL
ABR
ACR
ADSU
ASEA
ATM-Adresse
ATM-Adressregistrierung
ATM-Adresstyp
ATM-Dienstklasse
ATM-Forum
ATM-LSR
AUSM
CAC
CBR
Cell
Cell-Relay
Cell-Switch
Cell-Switching
Classical IP
CLP
Congestion Control
Crankback
DCC
DXI
ESI
GCAC
GFC
HEC
IDI
ICD
ILMI
LAN-Emulation
MCR
MPOA
NNI
nrt-VBR
OMA
Payload
PCR
PNNI
PPPoA
PTI
PTSE
PTSP
QOS
rt-VBR
SDH
SONET
Traffic Shaper
UBR
UNI
UPC
VCC
VCI
VPC
VPI
VToA
Zelle
Zellswitch
Zellswitching

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Einführung in das Monitoring mit Wireshark (4) [23.04.2018]

Das Monitoring inklusive der notwendigen Detailanalyse des Datenverkehrs im Netzwerk ist ohne ein leistungsfähiges Analysesystem unmöglich. Eines der wichtigsten Netzwerktools für jeden Administrator ist Wireshark – ein Open Source-Netzwerkanalysator, mit dem Sie alle Pakete im Netzwerk aufzeichnen und die Paketinhalte detailliert analysieren. Im vierten Teil der Workshopserie dreht sich alles darum, wie Sie VoIP-Verbindungen unter die Lupe nehmen. [mehr]

Grundlagen

Distributed File System Replication [1.12.2017]

Die Distributed File System Replication ist seit vielen Server-Versionen ein probates Mittel, um freigegebene Dateibestände hochverfügbar zu machen oder bandbreitenschonend zwischen Standorten zu replizieren. Die Distributed File System Replication ist seit vielen Server-Versionen ein probates Mittel, um freigegebene Dateibestände hochverfügbar zu machen oder bandbreitenschonend zwischen Standorten zu replizieren. Doch ganz ohne Hürden kommt die Technologie nicht daher. [mehr]