ATM-Dienstklasse


Innerhalb von ATM sind auf der Zellebene Dienstgüten (QOS) definiert. Beim Verbindungsaufbau vereinbart das Endsystem mit dem Dienstanbieter unter anderem die Dienstklasse und Bandbreite. Diesen Vorgang nennt man Signalisierung. Er wird durch die CAC vorgenommen.

Für unterschiedliche Gruppen von Anwendungen wurden daher unterschiedliche Dienstklassen definiert.

Dienstklasse A



Die Klasse A umfasst einen isochronen, verbindungsorientierten Dienst mit konstanter Bitrate (QOS: CBR). Als Anpassungsschicht wird AAL 1 verwendet. Die Dienstklasse A dient primär der Sprachübermittlung.

Dienstklasse B



Die Klasse B umfasst einen isochronen, verbindungsorientierten Dienst mit einer variablen Bitrate, die in Echtzeit übermittelt werden muss (QOS: rt-VBR). Als Anpassungsschicht wird AAL 2 verwendet. Die Dienstklasse B dient primär der Videoübertragung.

Dienstklasse C



Die Klasse C umfasst einen nicht isochronen, verbindungslosen Dienst mit einer variablen Bitrate, die nicht in Echtzeit übermittelt werden muss (QOS: nrt-VBR). Als Anpassungsschicht können AAL 3/4 oder 5 verwendet werden. Die Dienstklasse C dient LAN-Protokollen.

Dienstklasse D



Die Klasse D ist prinzipiell wie Klasse C, nur wird keine feste Bitrate vereinbart. Wird als QOS UBR benutzt, so wird sich immer um die beste Auslastung der zur Verfügung stehenden Bandbreite bemüht (best effort). Bei ABR fordert das Endsystem gar keine Bandbreite an, sondern das Netz teilt dem Endsystem mit, wie viel Bandbreite zur Verfügung steht.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Im Test: FileMaker Pro 14 [31.08.2015]

Nicht nur in großen Unternehmen ist es wichtig, Informationen zentral zu sammeln und Prozesse zu standardisieren. Umso besser ist es, wenn eine Software die Abläufe und die Zusammenarbeit unterstützt. Wie hilfreich die Neuerungen der Kollaborations- und Skript-Funktionen von FileMaker Pro 14 dabei sind, haben wir uns genauer angeschaut. Vieles schien auf den ersten Blick einfacher, als es letztlich war. [mehr]

Grundlagen

IT-Dokumentation [25.08.2015]

In der IT-Administration soll die IT-Dokumentation beschreiben, was existiert, wie es betrieben wird und dessen Schutz aussieht. Doch diese Aufgabe wird bei gut der Hälfte aller IT-Abteilungen ohne vernünftige Methodik angepackt. Abhilfe ist einfacher, als viele denken: Weil niedrigschwellige Tools verfügbar sind, ist es nur eine Frage der Überwindung, bis Admins endlich aus ihrem IT-Brachland fruchtbare Weiden machen. [mehr]