Authentifizierungs-Header
Der Authentifizierungs-Header ist ein Erweiterungs-Header, der in IPv6 vorgesehen ist. Er stellt eine Art fälschungssichere Unterschrift dar, die sicherstellt, dass das IP-Paket auch wirklich vom Absender stammt und nicht verändert wurde.
Auf den Header folgt ein SPI und die Authentifizierungssignatur. Der SPI wird aus der Zieladresse und der Sicherheitskombination (Security Association) gebildet. Die SA gibt u.a. an, welcher Algorithmus und welcher Schlüssel verwendet werden. Mit dem definierten Schlüssel wird der Algorithmus auf alle Felder des Paketes angewendet, um die Authentifizierungssignatur zu bilden. Sich ändernde Felder werden mit 0 eingerechnet.
Es können verschiedenste Authentifizierungsalgorithmen verwendet werden. MD5 muss aber zumindest unterstützt werden, obwohl SHA empfohlen wird.
Soll neben der Signatur auch eine Verschlüsselung der Daten erfolgen, so wird statt des Authentifizierungs-Headers ESP eingesetzt.
Auch IPSec verwendet einen Authentifizierungsheader, in dem eine MD5- oder SHA-Prüfsumme enthalten ist. IPSec kann aber auch mit IPv4 eingesetzt werden.
Fachartikel
Die größten Zeitfresser beim IT-Management [22.05.2013]
Ob Patch-Verteilung, Desktop-Verwaltung oder Lizenz-Management – es mag kaum zu glauben sein, aber viele IT-Fachleute erledigen Routineaufgaben noch immer auf die altmodische, manuelle Art. Das ist zwar auf den ersten Blick häufig bequemer, als Prozesse zu automatisieren, kostet letztendlich aber sehr viel mehr Zeit. Wir gehen in unserem Online-Artikel anhand einer Top 10-Liste der größten Zeitfresser darauf ein, welche Aufgaben am meisten Zeit kosten und welche passende Lösung es jeweils dafür gibt. [mehr]
Grundlagen
Remote-Protokolle [29.11.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.
Die Gruppe der sogenannten "Remote-Protokolle" stellen eine Familie von Übertragungsprotokollen im Netzwerk dar, die den Zugriff auf entfernte Inhalte ermöglichen. Zur Anwendung kommen diese Protokolle vor allem im IT-Support/Helpdesk, in Terminalserver- und Virtual Desktop-Infrastrukturen. [mehr]
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