Datex-L


Datex-L war ein Datenübertragungsnetz (DATa EXchange) der Telekom, was mehr und mehr durch ISDN und Datex-P verdrängt und 1996 abgeschaltet wurde.

Das L stand für leitungsvermitteltes Netzwerk. Die Leitungsvermittlung stellt im Gegensatz zu den paketvermittelten Netzen (Datex-P) den Kommunikationspartnern eine physikalische Leitung auf Zeit zur Verfügung. Die Telekom bot zur synchronen Datenübertragung (Schnittstellen X.21 und X.21bis) die Geschwindigkeiten 2400, 4800, 9600 Bit/s und 64KBit/s und für die asynchrone Datenübertragung (X.20 und X.20bis-Schnittstelle) 300 Bit/s an. Die Tarifstruktur gliederte sich in Anschluss-, Grund- und Verbindungsgebühren.

Siehe auch:
Datex
ITU-T-Empfehlungen X-Serie

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

So wappnen Sie Ihr Netzwerk für das Internet der Dinge [26.11.2014]

Dem Internet der Dinge wird nachgesagt, eine neue Zeitrechnung eingeleitet zu haben. Jedoch wird die immer weitergehende Vernetzung auf dem Rücken von Netzwerken ausgetragen, die letztlich der Verwaltung von Menschen unterliegen. Genauer gesagt der von Netzwerk-Administratoren. Deren Arbeitsalltag erfährt momentan starke Veränderungen, es gilt, immer mehr und komplexere Aufgaben zu bewältigen. Unser Artikel erklärt, wo die Stolperfallen beim Umbau der Netzwerkinfrastruktur liegen und was bei immer mehr vernetzten Geräten zu beachten ist. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]