Datex-L


Datex-L war ein Datenübertragungsnetz (DATa EXchange) der Telekom, was mehr und mehr durch ISDN und Datex-P verdrängt und 1996 abgeschaltet wurde.

Das L stand für leitungsvermitteltes Netzwerk. Die Leitungsvermittlung stellt im Gegensatz zu den paketvermittelten Netzen (Datex-P) den Kommunikationspartnern eine physikalische Leitung auf Zeit zur Verfügung. Die Telekom bot zur synchronen Datenübertragung (Schnittstellen X.21 und X.21bis) die Geschwindigkeiten 2400, 4800, 9600 Bit/s und 64KBit/s und für die asynchrone Datenübertragung (X.20 und X.20bis-Schnittstelle) 300 Bit/s an. Die Tarifstruktur gliederte sich in Anschluss-, Grund- und Verbindungsgebühren.

Siehe auch:
Datex
ITU-T-Empfehlungen X-Serie

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Office- und Produktions-LAN sicher verbinden [18.03.2015]

Die unterschiedlichen Anforderungen an das Büro- oder Verwaltungsnetzwerk auf der einen Seite und an das Fertigungs- oder Produktionsnetzwerk auf der anderen Seite bereiten vielen IT-Verantwortlichen Kopfzerbrechen. Was für das eine gut ist, muss für das andere längst keinen Nutzen bringen. Dem Verwaltungsnetzwerk dienliche Maßnahmen wie Anti-Viren-Tools oder Netzwerk-Tests können im Produktionsnetzwerk massiven Schaden anrichten. Der Beitrag stellt die Frage, inwieweit sich beide Welten sicher miteinander verbinden lassen. [mehr]

Grundlagen

Log-Management [12.03.2015]

Mit Virtualisierung und Cloud-Umgebungen wächst üblicherweise die Zahl der Server und Dienste. Wenn alle diese ihre Aktivitäten protokollieren, sieht sich der Administrator einer immer größeren Menge an Log Files gegenüber. Log-Management hilft hierbei den Überblick zu behalten.
 [mehr]