Datex-P


Datennetz (DATa EXchange-P) der Telekom, das mit Paketvermittlung arbeitet.

Es beruht auf dem X.25-Übertragungsprotokoll. Das Innere des Netzes bleibt dem Anwender verborgen. Die an der Schnittstelle auf Schicht 3 abgelieferten Daten werden als Paket innerhalb des Netzes über mehrere Zwischenknoten übertragen. Die Verbindungen sind virtuelle über logische Kanäle. Es besteht also keine exklusive physische Leitung zwischen den Teilnehmern, sondern das Paketvermittlungssystem sorgt für die Weiterleitung der Daten auf dem kürzesten und schnellsten Weg. Der Empfänger erhält die Daten in der richtigen Reihenfolge in entpaketierter Form. Geräte, die selbst nicht X.25-fähig sind, kommunizieren über so genannte PADs (Paket Assembler Disassembler) mit Datex-P. Die Grundübertragungsgeschwindigkeit von Datex-P beträgt 64 KBit/s. Durch die Verbindung mit unterschiedlichen Übertragungstechniken (siehe unten) kommen aber auch viel niedrigere und durch Kanalbündelung viel höhere Bandbreiten zu Stande. Die Tarifstruktur besteht aus Anschluss und Grundgebühren sowie einer Abrechnung des übertragenen Datenvolumens. Datex-P kann erreicht werden:
  • über Festverbindungen mit Datenraten von 9,6 KBit/s, 19,2 KBit/s oder n * 64 KBit/s bis maximal 1,92 MBit/s,
  • aus dem analogen Telefonnetz oder ISDN mit maximal 28,8 KBit/s,
  • durch Verbindung mit einem ISDN-D-Kanal und 1,2 bis 9,6 KBit/s oder
  • per Mobilfunk mit 9,6 KBit/s.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Im Test: baramundi Management Suite 2014 [29.09.2014]

Die Anforderungen an eine Managementsoftware für Clients wachsen rasant und zudem in zwei Richtungen: Zum einen werden immer mehr Zusatzfunktionen nachgefragt wie ein Schwachstellenmanagement oder eine Schnittstelle zu einer Helpdesk-Lösung, zum anderen stehen nicht mehr nur Desktops und Server im Fokus, sondern auch mobile Geräte. IT-Administrator konnte sich davon überzeugen, dass die neue Version 2014 der baramundi Management Suite dementsprechend vielseitig ausgerichtet ist. [mehr]

Grundlagen

Sensibilisierung der Mitarbeiter [30.09.2014]

Der Mensch ist weiterhin die größte Schwachstelle im Bereich der IT- wie auch nicht-digitalen Informationssicherheit. Sei es aus Gutgläubigkeit, Unwissenheit oder auch böser Absicht heraus - schnell geraten vertrauliche Unternehmensdaten in die falschen Hände oder das Netzwerk ist infiziert. Wie Sie bei Ihren Mitarbeitern für die nötige Sensibilität sorgen, erläutert dieser Beitrag. [mehr]