DCOM


Distributed Common Object Model

DCOM ist die Implementation einer Middleware-Architektur der Firma Microsoft, die auf COM beruht. Sie bildet die Grundlage für OLE, OLE Automation und ActiveX über Rechnergrenzen hinweg. Ursprünglich war DCOM nur für die Windows-Plattform gedacht, wurde von der Software AG aber auch auf einige Unix-Systeme portiert. Die Weiterentwicklung von DCOM wurde inzwischen an die Open Group abgetreten.

DCOM-Objekte können mehrere Schnittstellen implementieren. Die Wiederverwendung erfolgt durch Aggregation auf Binärebene, eine wirkliche Objektorientierung wird nicht unterstützt. Jede Schnittstelle bekommt eine eindeutige Identifikation (UUID), einen Naming Service gibt es nicht. Fehlermeldungen müssen als Binärmuster dargestellt werden, da kein Exception Handling existiert.

Stub und Skeleton werden von einem IDL-Compiler in eine DLL generiert, auf die Client und Server zugreifen müssen. Die Server werden in der NT-Registry registriert. CORBA-Objekte können in DCOM zugänglich gemacht werden. Umgekehrt sind DCOM-Objekte aber nicht in CORBA-Systemen nutzbar. DCOM unterstützt die Programmiersprachen C, C++, Visual Basic und Java (über das proprietäre J/Direct).

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

IT-Umgebung fit machen für das Medium Video [21.02.2018]

Genauso selbstverständlich wie im Privatleben möchten Mitarbeiter heute bei der Kommunikation am Arbeitsplatz Videos nutzen. Die IT steht vor der Herausforderung, das Medium Video in die vorhandenen Infrastrukturen zu integrieren und sieht sich dabei vor allem mit zwei zentralen Problemen konfrontiert: Zum einen wurden Netzwerke für einen eher kleinen Datenverkehr geschaffen. Zum anderen lassen sich Videos nicht ohne Weiteres einfach in den Fachsystemen für Content Management oder E-Learning einbauen. Der Artikel erklärt, wie eine Enterprise-Videoplattform helfen kann. [mehr]

Grundlagen

Distributed File System Replication [1.12.2017]

Die Distributed File System Replication ist seit vielen Server-Versionen ein probates Mittel, um freigegebene Dateibestände hochverfügbar zu machen oder bandbreitenschonend zwischen Standorten zu replizieren. Die Distributed File System Replication ist seit vielen Server-Versionen ein probates Mittel, um freigegebene Dateibestände hochverfügbar zu machen oder bandbreitenschonend zwischen Standorten zu replizieren. Doch ganz ohne Hürden kommt die Technologie nicht daher. [mehr]