DCOM


Distributed Common Object Model

DCOM ist die Implementation einer Middleware-Architektur der Firma Microsoft, die auf COM beruht. Sie bildet die Grundlage für OLE, OLE Automation und ActiveX über Rechnergrenzen hinweg. Ursprünglich war DCOM nur für die Windows-Plattform gedacht, wurde von der Software AG aber auch auf einige Unix-Systeme portiert. Die Weiterentwicklung von DCOM wurde inzwischen an die Open Group abgetreten.

DCOM-Objekte können mehrere Schnittstellen implementieren. Die Wiederverwendung erfolgt durch Aggregation auf Binärebene, eine wirkliche Objektorientierung wird nicht unterstützt. Jede Schnittstelle bekommt eine eindeutige Identifikation (UUID), einen Naming Service gibt es nicht. Fehlermeldungen müssen als Binärmuster dargestellt werden, da kein Exception Handling existiert.

Stub und Skeleton werden von einem IDL-Compiler in eine DLL generiert, auf die Client und Server zugreifen müssen. Die Server werden in der NT-Registry registriert. CORBA-Objekte können in DCOM zugänglich gemacht werden. Umgekehrt sind DCOM-Objekte aber nicht in CORBA-Systemen nutzbar. DCOM unterstützt die Programmiersprachen C, C++, Visual Basic und Java (über das proprietäre J/Direct).

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Im Test: VMware vRealize Automation 7 [27.06.2016]

VMware bietet mit der vRealize-Suite eine Plattform zum Aufbau einer unternehmensinternen Cloud-Umgebung. Herzstück der Suite ist vRealize Automation, eine Cloud-Management-Plattform, die nunmehr in Version 7 vorliegt. Sie verspricht schnelle Provisionierung über den Self-Service-Katalog, die automatische Bereitstellung auch komplexer Dienste sowie eine herstellerübergreifende Verwaltung von Cloud-Ressourcen. [mehr]

Grundlagen

Service Level Agreements [24.05.2016]

Ein Service Level Agreement (SLA; selten in Deutsch als Dienstgütevereinbarung – DGV – bezeichnet) ist eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen. [mehr]