Desktop Management Interface


DMI ist eine Spezifikation der DMTF für die Verwaltung und Steuerung einzelner Hard- und Softwarekomponenten eines Personalcomputers über ein Netzwerk. Ziel von DMI ist es, eine möglichst einfache Plattform für Software-Agenten bereitzustellen, mit der sich alle Hard- und Softwarekomponenten eines PC beschreiben lassen. Die so bereitgestellten Informationen können von Managementanwendungen ausgewertet werden, um Probleme zu erkennen. Es ist auch vorgesehen, die einzelnen Komponenten direkt ansteuern zu können, um Konfigurations- und Wartungsarbeiten über das Netzwerk zu ermöglichen.

Dafür definiert DMI einen Service Layer, der alle Informationen über die einzelnen Komponenten sammelt. Er verwaltet sie in einer MIF-Datenbank. Damit eine Komponente verwaltet werden kann, muss der Hersteller eine MIF-Datei mitliefern, in der beschrieben ist, welche Parameter abgefragt und beeinflusst werden können.

Die Schnittstelle zwischen dem Service Layer und den Komponenten wird Component Interface (CI) genannt, während das Management Interface (MI) für die Kommunikation zur Managementanwendung sorgt.

Wired for Management ist eine Erweiterung von DMI.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: 1.500 gleichzeitige WLAN-Verbindungen [16.04.2014]

Bis in die späten 1960er Jahre war die Jahrhunderthalle in Bochum Gaskraftzentrale für Bochumer Stahlwerke. 2003 wurde sie in ein Kulturareal umgebaut und als Hauptspielort der Ruhrtriennale eröffnet und bietet darüber hinaus den Rahmen für ein breites Veranstaltungsspektrum. Durch die Installation von Wireless-Arrays können Veranstalter auf eine leistungsstarke WLAN-Infrastruktur zurückgreifen, Besucher in Echtzeit Informationen zu Kunstwerken, Künstlern und dem Veranstaltungsort abrufen. Unser Anwenderbericht schildert die technischen Details. [mehr]

Grundlagen

Patchmanagement [17.09.2013]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Ein unzureichend gepatchter Client-PC ist ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für das Unternehmen. Daher streben IT-Abteilungen nach der automatischen Aktualisierung ihrer Rechner. Die Einführung, Inbetriebnahme und Nutzung einer professionellen Software-Verteilungsumgebung ist kein einfaches Unterfangen. Doch einmal aufgesetzt kann sie helfen, eine Fülle von Standardaufgaben zu automatisieren. [mehr]