Desktop Management Interface


DMI ist eine Spezifikation der DMTF für die Verwaltung und Steuerung einzelner Hard- und Softwarekomponenten eines Personalcomputers über ein Netzwerk. Ziel von DMI ist es, eine möglichst einfache Plattform für Software-Agenten bereitzustellen, mit der sich alle Hard- und Softwarekomponenten eines PC beschreiben lassen. Die so bereitgestellten Informationen können von Managementanwendungen ausgewertet werden, um Probleme zu erkennen. Es ist auch vorgesehen, die einzelnen Komponenten direkt ansteuern zu können, um Konfigurations- und Wartungsarbeiten über das Netzwerk zu ermöglichen.

Dafür definiert DMI einen Service Layer, der alle Informationen über die einzelnen Komponenten sammelt. Er verwaltet sie in einer MIF-Datenbank. Damit eine Komponente verwaltet werden kann, muss der Hersteller eine MIF-Datei mitliefern, in der beschrieben ist, welche Parameter abgefragt und beeinflusst werden können.

Die Schnittstelle zwischen dem Service Layer und den Komponenten wird Component Interface (CI) genannt, während das Management Interface (MI) für die Kommunikation zur Managementanwendung sorgt.

Wired for Management ist eine Erweiterung von DMI.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Die größten Zeitfresser beim IT-Management [22.05.2013]

Ob Patch-Verteilung, Desktop-Verwaltung oder Lizenz-Management – es mag kaum zu glauben sein, aber viele IT-Fachleute erledigen Routineaufgaben noch immer auf die altmodische, manuelle Art. Das ist zwar auf den ersten Blick häufig bequemer, als Prozesse zu automatisieren, kostet letztendlich aber sehr viel mehr Zeit. Wir gehen in unserem Online-Artikel anhand einer Top 10-Liste der größten Zeitfresser darauf ein, welche Aufgaben am meisten Zeit kosten und welche passende Lösung es jeweils dafür gibt. [mehr]

Grundlagen

Remote-Protokolle [29.11.2012]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Die Gruppe der sogenannten "Remote-Protokolle" stellen eine Familie von Übertragungsprotokollen im Netzwerk dar, die den Zugriff auf entfernte Inhalte ermöglichen. Zur Anwendung kommen diese Protokolle vor allem im IT-Support/Helpdesk, in Terminalserver- und Virtual Desktop-Infrastrukturen. [mehr]