Dienstklasse


Dienstklassen sind Gruppierungen von Verkehr, denen abgestufte Dienstgüten oder Berechtigungen fest oder konfigurierbar zugeordnet sind. Die Zuordnung von Verkehr zu einer Dienstklasse erfolgt über einen Verkehrsvertrag. Dieser kann durch Signalisierung dynamisch mit dem Netz abgeschlossen werden (IntServ) oder im Netz konfiguriert und per Paketklassifikation zugeordnet sein (DiffServ).

1) Dienstklassen in Vermittlungsstellen

In Vermittlungsstellen werden Teilnehmern über Dienstklassen Berechtigungen für die Nutzung von Telefonie-Diensten zugeordnet.

2) ATM-Dienstklassen

ATM verfügt über definierte ATM-Dienstklassen zum Umsetzung von Verkehrsmanagement und QoS-Dienstleistungen.

3) Dienstklassen der IETF

Im IP-Umfeld werden Dienstklassen durch Paketklassifikation gebildet. Dabei können die in den IP-Headern enthaltenen TOS- (IPv4) bzw. Flow-Label-Felder herangezogen werden. Es können aber auch weitere Header-Informationen wie Quell- und Zieladresse hinzugezogen werden, um eine CoS-Einordnung zu treffen. Üblich ist z.B. das Verfahren, den drei IP Precedence Bits des TOS-Feldes von IP acht Dienstklassen zuzuordnen von denen sechs für Anwendungszwecke nutzbar sind und zwei für Netzwerksteuerungszwecke gebraucht werden.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Einführung in das Monitoring mit Wireshark (4) [23.04.2018]

Das Monitoring inklusive der notwendigen Detailanalyse des Datenverkehrs im Netzwerk ist ohne ein leistungsfähiges Analysesystem unmöglich. Eines der wichtigsten Netzwerktools für jeden Administrator ist Wireshark – ein Open Source-Netzwerkanalysator, mit dem Sie alle Pakete im Netzwerk aufzeichnen und die Paketinhalte detailliert analysieren. Im vierten Teil der Workshopserie dreht sich alles darum, wie Sie VoIP-Verbindungen unter die Lupe nehmen. [mehr]

Grundlagen

Distributed File System Replication [1.12.2017]

Die Distributed File System Replication ist seit vielen Server-Versionen ein probates Mittel, um freigegebene Dateibestände hochverfügbar zu machen oder bandbreitenschonend zwischen Standorten zu replizieren. Die Distributed File System Replication ist seit vielen Server-Versionen ein probates Mittel, um freigegebene Dateibestände hochverfügbar zu machen oder bandbreitenschonend zwischen Standorten zu replizieren. Doch ganz ohne Hürden kommt die Technologie nicht daher. [mehr]