digitale Signatur


Eine digitale Signatur oder digitale Unterschrift ist eine Bitfolge, die aus dem zu signierenden Text und dem privaten Schlüssel des Unterzeichners errechnet (verschlüsselt) wird. Zur digitalen Signatur werden asymmetrische Verschlüsselungsverfahren benutzt. Die Signatur kann dazu benutzt werden festzustellen, dass der Text vom Unterzeichner stammt. Digitale Unterschriften haben aber gegenüber handschriftlichen Unterschriften noch ein paar zusätzliche Vorteile: Die Authentizität der Nachricht kann per Computer überprüft werden, indem der öffentliche Schlüssel des Unterzeichners verwendet wird. Die Nachricht kann nicht gefälscht oder verändert werden (solange der private Schlüssel geheim gehalten wird). Die digitale Signatur ist untrennbar mit der Nachricht verbunden und kann daher nicht dazu missbraucht werden, auch andere Nachrichten zu unterzeichnen.

Siehe auch:
MD5
Object Signing
SHA-1

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Die Firewall im Wandel der Zeit [22.04.2015]

Die erste kommerzielle Software-Firewall, die in der Lage war, die Netzwerke und den Datenverkehr eines Unternehmens vom öffentlichen Internet zu separieren und gegen Datendiebstahl sowie andere potentielle Online-Risiken zu schützen, kam 1994 auf den Markt. Seit ihren Ursprüngen vor mehr als 20 Jahren hat die Firewall große Fortschritte gemacht. Unser Fachartikel beleuchtet, welche Entwicklungen bei Firewalls seit ihren ersten Gehversuchen zu verzeichnen waren. Dabei gehen wir auch auf neue Technologien wie Sandboxing ein. [mehr]

Grundlagen

Log-Management [12.03.2015]

Mit Virtualisierung und Cloud-Umgebungen wächst üblicherweise die Zahl der Server und Dienste. Wenn alle diese ihre Aktivitäten protokollieren, sieht sich der Administrator einer immer größeren Menge an Log Files gegenüber. Log-Management hilft hierbei den Überblick zu behalten. [mehr]