Domainkeys Identified Mail


Domainkey Identified Mail (DKIM) ist ein Verfahren, mit dem ausgehende EMails zentral signiert und Signaturen eingehender Nachrichten zentral verifiziert werden können. Eine Instanz, welche eine Mail mit ihrem privaten, kryptografischen Schlüssel signiert, bezeugt damit, diese versandt zu haben. Ein Empfänger überprüft diese Behauptung, indem er den öffentlichen Teil des Schlüssels über DNS nachlädt und damit die Signatur auf Gültigkeit prüft. DKIM wurde im Jahr 2007 im RFC 4871 veröffentlicht. Indem DKIM ermöglicht die Versandquelle zweifelsfrei festzustellen, soll sie den Aufbau von Reputationssystemen ermöglichen und damit helfen, Spam-Emails herauszufiltern und Phishing-Attacken zu unterbinden.

Siehe auch:
Author Domain Signing Practices
public key encryption

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Schwächen der Zwei- oder Mehrfaktor-Authentifizierung [22.06.2016]

IT-Security-Lösungen haben durchgängig einen gemeinsamen Nachteil: Die Anwender sind zusätzlich gefordert, um den höheren Sicherheitsanforderungen zu genügen. So auch bei der Zwei- oder Mehrfaktor Authentifizierung. Ihr Nutzen gegen digitale Angriffe und gegen die Folgen von Identitätsdiebstahl ist unbestritten. Und dennoch: Auch hier liegt der Teufel im Detail. Um welches Detail es sich hierbei konkret handelt und welche Lösungsansätze möglicherweise helfen können, schildert unser Beitrag. [mehr]

Grundlagen

Service Level Agreements [24.05.2016]

Ein Service Level Agreement (SLA; selten in Deutsch als Dienstgütevereinbarung – DGV – bezeichnet) ist eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen. [mehr]