DVB-S


Digital Video Broadcasting per Satellite

DVB-S ist die Bezeichnung für TV-Technik entsprechend dem ETSI-Standard ETS 300421 für digitales Satellitenfernsehen. DVB-S2 (ETS 302307) ist die Weiterentwicklung dieses Standards. Anstelle von 4PSK (QPSK) bei DVB-S verwendet DVB-S2 optional die Modulationsarten 8PSK, 16APSK oder 32APSK, was zu einer höheren Nettodatenrate führt.

Verbesserte Algorithmen zur Bilddatenkomprimierung (H.264 (MPEG-4 AVC) statt H.262 (MPEG-2)) und höhere Auflösungen (HDTV) sind notwendiger Weise an DVB-S2 gekoppelt. Da aber für die höheren Auflösungen ein verbessertes Übertragungsverfahren benötigt wird, um wirtschaftlich arbeiten zu können, wechseln die meisten Anbieter mit HDTV auf DVB-S2. Praktisch kann daher die Kennzeichnung eines Gerätes als DVB-S2-tauglich mit der Eignung zum Empfang von HDTV gleichgesetzt werden.

Siehe auch:
DVB-C
DVB-H
DVB-T

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Ganzheitliches Patch-Management statt Flickenteppich [23.07.2014]

Cyberkriminalität ist derzeit an der Tagesordnung. Veraltete und ungepatchte Programme öffnen Hackern Tür und Tor, um sensible Daten aus dem Unternehmen abzufischen. Und das, obwohl es für die meisten Sicherheitslücken zeitnah Updates gibt. Das Problem ist, dass es IT-Abteilungen immer schwerer fällt, die zunehmend komplexen Infrastrukturen komplett in Eigenregie zu schützen. Wir erklären, wie ganzheitliche Patch-Management-Lösungen dabei helfen können, diese Art von Schwachstellen automatisch aufzuspüren und zu schließen. [mehr]

Grundlagen

Zutrittskontrollverfahren im Vergleich [30.05.2014]

Ein Rechenzentrum stellt in der Regel für das Unternehmen eine wichtige und zentrale Funktionseinheit mit besonderen Schutzanforderungen dar. Aber auch das Gebäude, die Büros und sonstige zur Einrichtungen gehörende Gebäudeteile sollten vor unbefugtem Zutritt geschützt werden. Dieser Beitrag vergleicht die verschiedenen Zutrittskontrollverfahren. [mehr]