Dynamic Frequency Selection


dynamische Frequenzwahl

Dynamic Frequency Selection (DFS) ist ein Mechanismus, mit dem ein WLAN einen automatischen Kanalwechsel durchführen kann, falls auf dem verwendeten Kanal ein anderes Gerät sendet. Hierdurch wird die Mitnutzung von Frequenzbereichen möglich, die früher exklusiv für Anwendungsfälle wie militärische Radarsysteme reserviert bleiben mussten. Um solche Systeme zu erkennen, muss der Kanal periodisch abgehöhrt werden. Wird ein fremder Sender erkannt, so wird unverzüglich ein neuer Kanal vom Access Point zufällig gewählt und den anderen WLAN-Teilnehmern mitgeteilt. In einem Ad-hoc-Netz muss eine der teilnehmenden Stationen das Abhören des Kanals und die Organisation des Kanalwechsels übernehmen.

Von der ETSI wird DFS für den Betrieb von WLAN-Geräten im 5-GHz-Frequenzband gefordert. Es wurde erstmalig im 2003 eingeführten IEEE 802.11h-Standard implementiert, wodurch auch in Deutschland der Betrieb von 5-GHz-WLAN-Geräten möglich wurde.

In Deutschland muss DFS auf den Kanälen 52-64 (5.25 - 5.35 GHz) und 100-140 (5.47 - 5.725 GHz) benutzt werden.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Die größten Zeitfresser beim IT-Management [22.05.2013]

Ob Patch-Verteilung, Desktop-Verwaltung oder Lizenz-Management – es mag kaum zu glauben sein, aber viele IT-Fachleute erledigen Routineaufgaben noch immer auf die altmodische, manuelle Art. Das ist zwar auf den ersten Blick häufig bequemer, als Prozesse zu automatisieren, kostet letztendlich aber sehr viel mehr Zeit. Wir gehen in unserem Online-Artikel anhand einer Top 10-Liste der größten Zeitfresser darauf ein, welche Aufgaben am meisten Zeit kosten und welche passende Lösung es jeweils dafür gibt. [mehr]

Grundlagen

Remote-Protokolle [29.11.2012]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Die Gruppe der sogenannten "Remote-Protokolle" stellen eine Familie von Übertragungsprotokollen im Netzwerk dar, die den Zugriff auf entfernte Inhalte ermöglichen. Zur Anwendung kommen diese Protokolle vor allem im IT-Support/Helpdesk, in Terminalserver- und Virtual Desktop-Infrastrukturen. [mehr]