Dynamic Frequency Selection


dynamische Frequenzwahl

Dynamic Frequency Selection (DFS) ist ein Mechanismus, mit dem ein WLAN einen automatischen Kanalwechsel durchführen kann, falls auf dem verwendeten Kanal ein anderes Gerät sendet. Hierdurch wird die Mitnutzung von Frequenzbereichen möglich, die früher exklusiv für Anwendungsfälle wie militärische Radarsysteme reserviert bleiben mussten. Um solche Systeme zu erkennen, muss der Kanal periodisch abgehöhrt werden. Wird ein fremder Sender erkannt, so wird unverzüglich ein neuer Kanal vom Access Point zufällig gewählt und den anderen WLAN-Teilnehmern mitgeteilt. In einem Ad-hoc-Netz muss eine der teilnehmenden Stationen das Abhören des Kanals und die Organisation des Kanalwechsels übernehmen.

Von der ETSI wird DFS für den Betrieb von WLAN-Geräten im 5-GHz-Frequenzband gefordert. Es wurde erstmalig im 2003 eingeführten IEEE 802.11h-Standard implementiert, wodurch auch in Deutschland der Betrieb von 5-GHz-WLAN-Geräten möglich wurde.

In Deutschland muss DFS auf den Kanälen 52-64 (5.25 - 5.35 GHz) und 100-140 (5.47 - 5.725 GHz) benutzt werden.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: Data Leakage Prevention bei Mafilm [25.05.2016]

Durch illegale Filmkopien, die während den Vorstellungen aufgenommen werden, entstehen Filmstudios weltweit erhebliche Verluste. Nicht zu beziffern wäre der Schaden, kämen schon vor der Premiere eines Spielfilms Schwarzkopien in Umlauf. Das Tonstudio Mafilm Audio, das Synchronfassungen für den ungarischen Markt erstellt, schützt seine Filmdateien mit Endpoint Protector davor, heimlich außer Haus geschafft zu werden. [mehr]

Grundlagen

Service Level Agreements [24.05.2016]

Ein Service Level Agreement (SLA; selten in Deutsch als Dienstgütevereinbarung – DGV – bezeichnet) ist eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen. [mehr]