Dynamic Frequency Selection


dynamische Frequenzwahl

Dynamic Frequency Selection (DFS) ist ein Mechanismus, mit dem ein WLAN einen automatischen Kanalwechsel durchführen kann, falls auf dem verwendeten Kanal ein anderes Gerät sendet. Hierdurch wird die Mitnutzung von Frequenzbereichen möglich, die früher exklusiv für Anwendungsfälle wie militärische Radarsysteme reserviert bleiben mussten. Um solche Systeme zu erkennen, muss der Kanal periodisch abgehöhrt werden. Wird ein fremder Sender erkannt, so wird unverzüglich ein neuer Kanal vom Access Point zufällig gewählt und den anderen WLAN-Teilnehmern mitgeteilt. In einem Ad-hoc-Netz muss eine der teilnehmenden Stationen das Abhören des Kanals und die Organisation des Kanalwechsels übernehmen.

Von der ETSI wird DFS für den Betrieb von WLAN-Geräten im 5-GHz-Frequenzband gefordert. Es wurde erstmalig im 2003 eingeführten IEEE 802.11h-Standard implementiert, wodurch auch in Deutschland der Betrieb von 5-GHz-WLAN-Geräten möglich wurde.

In Deutschland muss DFS auf den Kanälen 52-64 (5.25 - 5.35 GHz) und 100-140 (5.47 - 5.725 GHz) benutzt werden.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Datenträger und Speicherpools verwalten (1) [2.05.2016]

Im Storage-Bereich strotzt Windows Server seit Version 2012 vor neuen Features und Verbesserungen. Hauptsächliches Ziel seitens Microsoft dürfte dabei die Konkurrenzfähigkeit im Virtualisierungs-Umfeld gewesen sein. Doch nicht nur hier finden sich relevante Neuerungen: Angefangen mit dem selbstheilenden Dateisystem ReFS bietet Windows 2012 R2 Administratoren Möglichkeiten, Storage und Festplatten zu optimieren. Zentrales Instrument sind dabei die Speicherpools. Aber auch die Deduplizierung mit Bordmitteln und die überarbeitete Version von BitLocker sind Gegenstand dieses Workshops. [mehr]

Grundlagen

Netzwerkanalyse mit SPANs und TAPs [8.02.2016]

Ein klassischer Protokoll-Analysator wie etwa Wireshark arbeitet als Software auf einem PC und ermittelt im Netzwerk relevante Probleme, Fehler und Ereignisse. Darüber hinaus tragen diese Werkzeuge zur Ermittlung der Ursachen einer schlechten Netzwerk-Performance bei, indem sie die individuellen Protokollinformationen und die zugehörigen Netzaktivitäten darstellen. Hierfür müssen die Daten in den Netzwerken erfasst werden. Dank SPANs und TAPs kein Problem. [mehr]