ESP
Encapsulating Security Payload
Sicherheitseinkapselung
ESP ist ein Erweiterungs-Header von IPv6. Damit kann man entweder nur die Nutzdaten (Payload) oder ein komplettes Datagramm verschlüsseln. In letzterem Fall werden neue, unverschlüsselte Header dem Datenpaket vorangestellt. Der Sicherheitsheader enthält einen SPI (Security Parameter Index), der wie beim Authentifizierungs-Header die notwendigen Angaben zur Verschlüsselung enthält (Security Association).
Mit diesem Sicherheitsmechanismus kann man auch vertrauliche Daten über das Internet übertragen, die nur der Adressat entziffern kann. IPv6 legt nicht fest, welche Verschlüsselungsalgorithmen verwendet werden sollen. Jedoch muss mindestens DES/CBC unterstützt werden.
Ein ESP wird auch bei IPSec verwendet, das sowohl für IPv6 als auch für IPv4 eingesetzt werden kann. Hier können als Verschlüsselungsalgorithmen DES, 3DES oder IDEA zum Einsatz kommen.
Fachartikel
Anwenderbericht: Desktop-Virtualisierung senkt IT-Kosten der Stadt Bergheim [16.05.2012]
Die Stadt Bergheim setzte früh auf Terminalserver und hatte schon 2006 drei Citrix-Server in Betrieb. Um zusätzlich Betriebskosten zu senken, führte die Kommune dort vermehrt Thin Clients ein. Nach dem Vorbild einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT ermittelte die Behörde 2011 die realen Kosten ihrer IT-Landschaft. Das Fazit unseres Anwenderberichts: Die durchschnittlichen Desktop-Kosten der Thin Client-Umgebung lagen um fast 45 Prozent niedriger als bei der dezentralen Anwendungsbereitstellung in einer PC-Umgebung. [mehr]
Grundlagen
Desktop-Virtualisierung [25.04.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form. [mehr]
