Generic Framing Procedure


Die Generic Framing Procedure (GFP) ist ein in der ITU-Empfehlung G.7041 beschriebenes VCAT-Verfahren zur Anpassung von diskontinuierlich fließenden Datenpaketströmen an den kontinuierlichen Datenstrom der SDH. Es umfasst mehrere standardisierte Mapping-Techniken. Dabei wird unterschieden in GFP-F (Frame-mapped) und GFP-T (Transparent-mapped). Im Transparent-Mode wird der ankommende Datenstrom direkt mit minimaler Latenzzeit in den SDH-Datenstrom eingebunden. Dies ist hauptsächlich für ESCON, FICON, Fiber-Channel und DVB gedacht. Beim Frame-Mode dagegen werden paketorientierte Daten wie Ethernet-Frames auf passende Formate für Virtual Concatenations angepasst und in Virtual Concatenation Groups zusammengefasst. Auf diese Weise kann der Netzbetreiber seine SDH-Kanäle besser auslasten, da er mehrere diskontinuierliche Datenströme entsprechend des QoS-SLA mit seinen Kunden zusammenfassen kann.

Siehe auch:
LCAS
NG-SDH

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: Data Leakage Prevention bei Mafilm [25.05.2016]

Durch illegale Filmkopien, die während den Vorstellungen aufgenommen werden, entstehen Filmstudios weltweit erhebliche Verluste. Nicht zu beziffern wäre der Schaden, kämen schon vor der Premiere eines Spielfilms Schwarzkopien in Umlauf. Das Tonstudio Mafilm Audio, das Synchronfassungen für den ungarischen Markt erstellt, schützt seine Filmdateien mit Endpoint Protector davor, heimlich außer Haus geschafft zu werden. [mehr]

Grundlagen

Service Level Agreements [24.05.2016]

Ein Service Level Agreement (SLA; selten in Deutsch als Dienstgütevereinbarung – DGV – bezeichnet) ist eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen. [mehr]