Generic Framing Procedure


Die Generic Framing Procedure (GFP) ist ein in der ITU-Empfehlung G.7041 beschriebenes VCAT-Verfahren zur Anpassung von diskontinuierlich fließenden Datenpaketströmen an den kontinuierlichen Datenstrom der SDH. Es umfasst mehrere standardisierte Mapping-Techniken. Dabei wird unterschieden in GFP-F (Frame-mapped) und GFP-T (Transparent-mapped). Im Transparent-Mode wird der ankommende Datenstrom direkt mit minimaler Latenzzeit in den SDH-Datenstrom eingebunden. Dies ist hauptsächlich für ESCON, FICON, Fiber-Channel und DVB gedacht. Beim Frame-Mode dagegen werden paketorientierte Daten wie Ethernet-Frames auf passende Formate für Virtual Concatenations angepasst und in Virtual Concatenation Groups zusammengefasst. Auf diese Weise kann der Netzbetreiber seine SDH-Kanäle besser auslasten, da er mehrere diskontinuierliche Datenströme entsprechend des QoS-SLA mit seinen Kunden zusammenfassen kann.

Siehe auch:
LCAS
NG-SDH

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Nützliche Werkzeuge für Outlook (3) [21.08.2017]

Auf E-Mails fußt nach wie vor die Unternehmenskommunikation. Zwar läuft die Kombination Exchange Server und Microsoft Outlook schon recht stabil, doch ist der ein oder andere Schluckauf durchaus möglich. Dann gilt es, möglicherweise verschwundene E-Mails schnell wiederherzustellen. Und auch Migrationen auf neue Versionen wollen möglichst ohne Datenverluste über die Bühne gehen. Mit den richtigen Werkzeugen kein Problem. [mehr]

Grundlagen

Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering [27.06.2017]

Web-Browser gehören heute zu den wichtigsten Anwendungen in Unternehmen - damit allerdings auch zu den bedeutendsten Schwachstellen für Angriffe. Das simple Laden einer bösartigen Web-Site reicht aus, um das Endgerät des Nutzers zu kompromittieren und kann zur Installation von Malware, Datendiebstahl oder der Penetration von Firmennetzen führen. Neue Isolationstechniken versprechen Abhilfe. Dieser Grundlagen-Artikel erläutert, wie die Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering funktioniert. [mehr]