Generic Framing Procedure


Die Generic Framing Procedure (GFP) ist ein in der ITU-Empfehlung G.7041 beschriebenes VCAT-Verfahren zur Anpassung von diskontinuierlich fließenden Datenpaketströmen an den kontinuierlichen Datenstrom der SDH. Es umfasst mehrere standardisierte Mapping-Techniken. Dabei wird unterschieden in GFP-F (Frame-mapped) und GFP-T (Transparent-mapped). Im Transparent-Mode wird der ankommende Datenstrom direkt mit minimaler Latenzzeit in den SDH-Datenstrom eingebunden. Dies ist hauptsächlich für ESCON, FICON, Fiber-Channel und DVB gedacht. Beim Frame-Mode dagegen werden paketorientierte Daten wie Ethernet-Frames auf passende Formate für Virtual Concatenations angepasst und in Virtual Concatenation Groups zusammengefasst. Auf diese Weise kann der Netzbetreiber seine SDH-Kanäle besser auslasten, da er mehrere diskontinuierliche Datenströme entsprechend des QoS-SLA mit seinen Kunden zusammenfassen kann.

Siehe auch:
LCAS
NG-SDH

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Sicherheitscheck für Open Source [31.08.2016]

Open-Source-Software hat sich von einer Randerscheinung zum Dauertrend entwickelt. Bis Ende 2016 setzen voraussichtlich 99 Prozent der Global-2000-Unternehmen Open Source für erfolgswichtige Anwendungen ein. Doch wie die letzten Monate gezeigt haben, birgt die Nutzung von Open-Source-Code auch Gefahren: Fehlende Transparenz und nicht identifizierte Schwachstellen stellen ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Der Beitrag verdeutlicht, dass Best Practices gefragt sind, um Open-Source-Code sicher zu managen. [mehr]

Grundlagen

Service Level Agreements [24.05.2016]

Ein Service Level Agreement (SLA; selten in Deutsch als Dienstgütevereinbarung – DGV – bezeichnet) ist eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Dienstleister für wiederkehrende Dienstleistungen. [mehr]