Generic Framing Procedure


Die Generic Framing Procedure (GFP) ist ein in der ITU-Empfehlung G.7041 beschriebenes VCAT-Verfahren zur Anpassung von diskontinuierlich fließenden Datenpaketströmen an den kontinuierlichen Datenstrom der SDH. Es umfasst mehrere standardisierte Mapping-Techniken. Dabei wird unterschieden in GFP-F (Frame-mapped) und GFP-T (Transparent-mapped). Im Transparent-Mode wird der ankommende Datenstrom direkt mit minimaler Latenzzeit in den SDH-Datenstrom eingebunden. Dies ist hauptsächlich für ESCON, FICON, Fiber-Channel und DVB gedacht. Beim Frame-Mode dagegen werden paketorientierte Daten wie Ethernet-Frames auf passende Formate für Virtual Concatenations angepasst und in Virtual Concatenation Groups zusammengefasst. Auf diese Weise kann der Netzbetreiber seine SDH-Kanäle besser auslasten, da er mehrere diskontinuierliche Datenströme entsprechend des QoS-SLA mit seinen Kunden zusammenfassen kann.

Siehe auch:
LCAS
NG-SDH

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

So wappnen Sie Ihr Netzwerk für das Internet der Dinge [26.11.2014]

Dem Internet der Dinge wird nachgesagt, eine neue Zeitrechnung eingeleitet zu haben. Jedoch wird die immer weitergehende Vernetzung auf dem Rücken von Netzwerken ausgetragen, die letztlich der Verwaltung von Menschen unterliegen. Genauer gesagt der von Netzwerk-Administratoren. Deren Arbeitsalltag erfährt momentan starke Veränderungen, es gilt, immer mehr und komplexere Aufgaben zu bewältigen. Unser Artikel erklärt, wo die Stolperfallen beim Umbau der Netzwerkinfrastruktur liegen und was bei immer mehr vernetzten Geräten zu beachten ist. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]