Glasfaserkabel


Übertragungsmedium, das aus einem Innenleiter aus Glas oder Kunststoff (Kern), einem Glas- oder Kunststoffmantel (Cladding) und mehreren Ummantelungen zum Schutz vor mechanischer Belastung besteht. Der Kern besteht aus einem optisch dichteren Material (geringere Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichts) als der Glasmantel. Die von einer Laser-LED (830 nm oder 1300 nm Wellenlänge) ausgesandten Lichtsignale werden daher im Inneren des Kerns durch fortlaufende Totalreflektion weitergeleitet. Ein lichtempfindlicher Empfänger wandelt sie dann auf der anderen Seite in elektrische Signale zurück.

Die Übertragung der Signale erfolgt heute in einer Glasfaser nur in eine Richtung. Für die Gegenrichtung wird eine zweite Faser benötigt. Glasfasertechnik ist unempfindlich gegenüber elektromagnetischer Strahlung, abhörsicher und beständig gegenüber Hitze und Witterungseinflüssen. Durch die dünnen Innenleiter ist es flexibel zu verlegen.

Nachteilig sind die höheren Kosten dieser Technik. In die Glasfaserkabel müssen nach einigen Kilometern Repeater geschaltet werden. Diese wandeln das optische Signal in ein elektrisches, verstärken es und geben es wieder als optisches Signal weiter. Auch das Verbinden von Glasfasern bedarf aufwendiger Spezialtechnik.

Die mit Lichtwellenleitern direkt überbrückbare Entfernung ist durch verschiedene Dispersions- und Streuungseffekte begrenzt. Sie ist abhängig von der zu übertragenden Bandbreite und wird daher als Bandbreiten-Längen-Produkt angegeben.

Konstruktiv unterscheidet man drei Typen von Glasfaserkabeln:

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Informationssicherheit als Management-Aufgabe [27.05.2015]

Deutschlands Unternehmen stehen bei Cyber-Kriminellen hoch im Kurs. Nirgendwo ist der durch IT-Attacken verursachte wirtschaftliche Schaden höher als hier, so der aktuelle eco-Report 2015. Der Schutz der digitalen Inhalte vor dem Zugriff Dritter ist deshalb wichtiger denn je. Doch Firmenlenker handhaben das Thema Informationssicherheit sehr unterschiedlich. Nicht selten kommt es dabei zu typischen, eigentlich vermeidbaren Defiziten. Unser Fachartikel gibt Tipps, wie sich die Cyber Security in der eigenen Organisation steigern lässt. [mehr]

Grundlagen

Software-defined Networking [5.05.2015]

Der Informationsfluss im Netzwerk ist die Lebensader eines Unternehmens. Die Informationen müssen ungestört fließen und gleichzeitig kontrolliert und überwacht werden, um die Sicherheit und Integrität zu gewährleisten. Dabei haben sich die Anwendungen deutlich weiterentwickelt – von E-Mail, Drucken und Datei-Übertragungen hin zu zeitkritischen Video- und Audio-Übertragungen seit in Unternehmen IP-Netze die zentrale Rolle eingenommen haben. [mehr]