IEEE 802.16


Die Arbeitsgruppe 802.16 der IEEE, Broadband Wireless Access genannt, ist für die Standardisierung von Techniken für drahtlose Breitband-MANs (WirelessMAN) verantwortlich. Sie strebt Datenraten von über 100 MBit/s über Distanzen von mehr als 50 km an. Diese sollen besonders in strukturschwachen Gebieten als Ersatz für DSL-Techniken auf der "letzten Meile" dienen. Im Frequenzband zwischen 10 GHz und 66 GHz werden mehrere Techniken für Teilbänder entwickelt, die jedoch alle eine Sichtverbindung benötigen und daher mehr für Richtfunk in Frage kommen. Kommerziell interessanter ist der erweiterte Frequenzbereich nach IEEE 802.16a zwischen 2 GHz und 11 GHz, für den keine Sichtverbindung benötigt wird. Produkte, die IEEE 802.16-2004 entsprechen, werden unter dem Begriff WiMAX vermarktet. Produkte nach 802.16e-2005 werden auch Mobile WiMAX genannt. Unterarbeitsgruppen:
  • 802.16a: MAC- und PHY-Spezifikation für den Frequenzbereich 2 GHz - 11 GHz
  • 802.16b: Profile für den Frequenzbereich 5 GHz - 6 GHz, WirelessHUMAN
  • 802.16c: Profile für den Frequenzbereich 10 GHz - 66 GHz
  • 802.16d: Profile für den Frequenzbereich 2 GHz - 11 GHz
  • 802.16e: Mobile Wireless MAN
  • 802.16.2: Coexistence of Broadband Wireless Access Systems
  • 802.16.2a: Recommended Practice for Coexistence of Fixed Broadband Wireless Access Systems
  • 802.16.3: Air Interface for Fixed Broadband Wireless Access Systems Operating below 11 GHz

Siehe auch:
IEEE 802

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Nützliche Werkzeuge für Outlook (3) [21.08.2017]

Auf E-Mails fußt nach wie vor die Unternehmenskommunikation. Zwar läuft die Kombination Exchange Server und Microsoft Outlook schon recht stabil, doch ist der ein oder andere Schluckauf durchaus möglich. Dann gilt es, möglicherweise verschwundene E-Mails schnell wiederherzustellen. Und auch Migrationen auf neue Versionen wollen möglichst ohne Datenverluste über die Bühne gehen. Mit den richtigen Werkzeugen kein Problem. [mehr]

Grundlagen

Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering [27.06.2017]

Web-Browser gehören heute zu den wichtigsten Anwendungen in Unternehmen - damit allerdings auch zu den bedeutendsten Schwachstellen für Angriffe. Das simple Laden einer bösartigen Web-Site reicht aus, um das Endgerät des Nutzers zu kompromittieren und kann zur Installation von Malware, Datendiebstahl oder der Penetration von Firmennetzen führen. Neue Isolationstechniken versprechen Abhilfe. Dieser Grundlagen-Artikel erläutert, wie die Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering funktioniert. [mehr]