Integrated Service
Integrated Service (IntServ) neben dem Best-Effort Service und dem Differentiated Service ein Dienstgüte-Modell (quality of service), welches vielen RFCs der IETF zu Grunde liegt. Im Integrated-Service-Modell fordert eine Anwendung einen Dienst bestimmter Güte bezüglich Bandbreite und Verzögerung bevor sie Daten versendet. Die Dienstanforderung (Request) erfolgt durch explizite Signalisierung. Von der Anwendung wird erwartet, dass sie die Daten nur nach einer Dienstbestätigung (Confirmation) und nur entsprechend dem angeforderten Verkehrsprofil sendet.
Das Netzwerk führt eine Zugriffverwaltung entsprechend den von den Anwendungen gestellten Anforderungen und den zur Verfügung stehenden Netzwerk-Ressourcen durch. Es garantiert die gestellten QoS-Anforderungen so lange die Anwendungen nur Daten entsprechend der beantragen Profilspezifikation versenden. Um dies zu erreichen, muss das Netzwerk die Zustände der einzelnen Datenströme überwachen, muss Paket-Klassifikation durchführen, diese mit der Verkehrspolitik (traffic policy) abgleichen und basierend auf Zustand, Verkehrspolitik und Status intelligentes Queueing durchführen.
Zur Signalisierung von QoS-Anforderungen in einem Integrated Service kann RSVP genutzt werden.
In Verbindung mit intelligentem Queueing können damit zwei verschiedene Arten von Diensten umgesetzt werden:
Fachartikel
So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]
Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]
Grundlagen
Monitoring [30.01.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und
Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und
Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu
den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und
Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
