Integrated Service


Integrated Service (IntServ) neben dem Best-Effort Service und dem Differentiated Service ein Dienstgüte-Modell (quality of service), welches vielen RFCs der IETF zu Grunde liegt. Im Integrated-Service-Modell fordert eine Anwendung einen Dienst bestimmter Güte bezüglich Bandbreite und Verzögerung bevor sie Daten versendet. Die Dienstanforderung (Request) erfolgt durch explizite Signalisierung. Von der Anwendung wird erwartet, dass sie die Daten nur nach einer Dienstbestätigung (Confirmation) und nur entsprechend dem angeforderten Verkehrsprofil sendet.

Das Netzwerk führt eine Zugriffverwaltung entsprechend den von den Anwendungen gestellten Anforderungen und den zur Verfügung stehenden Netzwerk-Ressourcen durch. Es garantiert die gestellten QoS-Anforderungen so lange die Anwendungen nur Daten entsprechend der beantragen Profilspezifikation versenden. Um dies zu erreichen, muss das Netzwerk die Zustände der einzelnen Datenströme überwachen, muss Paket-Klassifikation durchführen, diese mit der Verkehrspolitik (traffic policy) abgleichen und basierend auf Zustand, Verkehrspolitik und Status intelligentes Queueing durchführen.

Zur Signalisierung von QoS-Anforderungen in einem Integrated Service kann RSVP genutzt werden.
In Verbindung mit intelligentem Queueing können damit zwei verschiedene Arten von Diensten umgesetzt werden:

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]