Jitter-Effekt


Signalverformung des empfangenen gegenüber dem abgesendeten Signal. Diese Verformung wird durch die Eigenschaften elektrischer Übertragungsmedien verursacht. Eine fachgerechte Installation des Netzwerkes ist Voraussetzung, um diese Effekte gering zu halten. Doch treten sie auch in fachgerecht installierten Netzwerken auf. In einigen Netzwerken gibt es Methoden zur Kompensation des Jitter-Effektes. So wird bei 10BaseT Ethernet Equalization eingesetzt. In 4 MBit/s Token-Ring-Netzwerken ist die maximale Stationszahl wegen des Jitter-Effektes auf 260 beschränkt. Bei dieser Anzahl von Stationen ist noch gewährleistet, dass die Verfälschungen in der Signalübertragung nicht zu einer Verfälschung im Informationsinhalt führen und die Übertragungsgeschwindigkeit eingehalten wird.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Sichere Stromversorgung in virtuellen IT-Infrastrukturen [22.11.2017]

Virtualisierte und Software-definierte Rechenzentren stellen wie physische Umgebungen auch hohe Anforderungen an den Schutz vor Stromschwankungen und -ausfällen. Um Datenverlusten vorzubeugen, bedarf es moderner, softwareunterstützter USV-Systeme. Der Artikel erläutert, wie diese als Schnittstelle zwischen Stromzufuhr und virtueller Architektur für verschiedene Szenarien automatisiert Gegenmaßnahmen einleiten. Diese reichen vom Verschieben wichtiger Anwendungen bis zum sequenziellen Abschalten der kompletten Infrastruktur. [mehr]

Grundlagen

Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering [27.06.2017]

Web-Browser gehören heute zu den wichtigsten Anwendungen in Unternehmen - damit allerdings auch zu den bedeutendsten Schwachstellen für Angriffe. Das simple Laden einer bösartigen Web-Site reicht aus, um das Endgerät des Nutzers zu kompromittieren und kann zur Installation von Malware, Datendiebstahl oder der Penetration von Firmennetzen führen. Neue Isolationstechniken versprechen Abhilfe. Dieser Grundlagen-Artikel erläutert, wie die Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering funktioniert. [mehr]