PIN/TAN-Verfahren


Das PIN/TAN-Verfahren ist ein einfaches Authentifizierungsverfahren. Die zu identifizierende Person erhält eine PIN und eine Liste mit zufälligen TANs auf getrennten, sicheren Wegen zugestellt (z.B. per Post in versiegelten Umschlägen). Die PIN wird einmal pro Session abgefragt. Für jede zu autorisierende Transaktion (z.B. eine Überweisung) ist zusätzlich ein TAN aus der Liste anzugeben und dort zu streichen, da sie nur einmal verwendet werden darf.

PIN/TAN-Verfahren gelten gegenüber kryptografischen Authentifizierungsverfahren als veraltet und umständlich. Da auf Client-Seite aber keine technischen Hilfsmittel wie Kartenleser etc. benötigt werden, ist das PIN/TAN-Verfahren relativ universell und einfach einsetzbar. Es ist daher immer noch sehr verbreitet.

Um das PIN/TAN-Verfahren besser gegenüber Phishing-Angriffen abzusichern, wurden Erweiterungen wie iTAN, BEN und mTAN eingeführt.

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]