PIN/TAN-Verfahren
Das PIN/TAN-Verfahren ist ein einfaches Authentifizierungsverfahren. Die zu identifizierende Person erhält eine PIN und eine Liste mit zufälligen TANs auf getrennten, sicheren Wegen zugestellt (z.B. per Post in versiegelten Umschlägen). Die PIN wird einmal pro Session abgefragt. Für jede zu autorisierende Transaktion (z.B. eine Überweisung) ist zusätzlich ein TAN aus der Liste anzugeben und dort zu streichen, da sie nur einmal verwendet werden darf.
PIN/TAN-Verfahren gelten gegenüber kryptografischen Authentifizierungsverfahren als veraltet und umständlich. Da auf Client-Seite aber keine technischen Hilfsmittel wie Kartenleser etc. benötigt werden, ist das PIN/TAN-Verfahren relativ universell und einfach einsetzbar. Es ist daher immer noch sehr verbreitet.
Um das PIN/TAN-Verfahren besser gegenüber Phishing-Angriffen abzusichern, wurden Erweiterungen wie iTAN, BEN und mTAN eingeführt.
Fachartikel
Anwenderbericht: Desktop-Virtualisierung senkt IT-Kosten der Stadt Bergheim [16.05.2012]
Die Stadt Bergheim setzte früh auf Terminalserver und hatte schon 2006 drei Citrix-Server in Betrieb. Um zusätzlich Betriebskosten zu senken, führte die Kommune dort vermehrt Thin Clients ein. Nach dem Vorbild einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT ermittelte die Behörde 2011 die realen Kosten ihrer IT-Landschaft. Das Fazit unseres Anwenderberichts: Die durchschnittlichen Desktop-Kosten der Thin Client-Umgebung lagen um fast 45 Prozent niedriger als bei der dezentralen Anwendungsbereitstellung in einer PC-Umgebung. [mehr]
Grundlagen
Desktop-Virtualisierung [25.04.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form. [mehr]
