PIN/TAN-Verfahren


Das PIN/TAN-Verfahren ist ein einfaches Authentifizierungsverfahren. Die zu identifizierende Person erhält eine PIN und eine Liste mit zufälligen TANs auf getrennten, sicheren Wegen zugestellt (z.B. per Post in versiegelten Umschlägen). Die PIN wird einmal pro Session abgefragt. Für jede zu autorisierende Transaktion (z.B. eine Überweisung) ist zusätzlich ein TAN aus der Liste anzugeben und dort zu streichen, da sie nur einmal verwendet werden darf.

PIN/TAN-Verfahren gelten gegenüber kryptografischen Authentifizierungsverfahren als veraltet und umständlich. Da auf Client-Seite aber keine technischen Hilfsmittel wie Kartenleser etc. benötigt werden, ist das PIN/TAN-Verfahren relativ universell und einfach einsetzbar. Es ist daher immer noch sehr verbreitet.

Um das PIN/TAN-Verfahren besser gegenüber Phishing-Angriffen abzusichern, wurden Erweiterungen wie iTAN, BEN und mTAN eingeführt.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Active Directory-Verbunddienste und Workplace Join [6.07.2015]

Im Zeitalter mobiler Mitarbeiter benötigen Unternehmen sichere Methoden, um Clients über das Internet an Unternehmensressourcen wie Webseiten und Co. anzubinden. Mit Windows Server 2012 R2 in Verbindung mit Windows 8.1, Windows RT 8.1 und iOS 7-Geräten stehen dazu die Active Directory-Verbunddienste bereit. Auf diesem Weg können Anwender auch ohne Domänenmitgliedschaft auf Active Directory-gesicherte Bereiche im Netzwerk zugreifen. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag am Beispiel einer Testumgebung, wie Sie dies in Kombination mit Workplace Join realisieren. [mehr]

Grundlagen

Eckpfeiler einer Backup-Strategie [24.06.2015]

Die Datensicherung ist nicht nur technisch ein komplexes Thema. Schon bei der Planung einer Backup-Strategie muss der Administrator einiges beachten, um eine angemessene und funktionierende Datensicherung zu gewährleisten. Unser Grundlagenartikel erläutert die wichtigsten Entscheidungskriterien für erfolgreiche Backups, angelehnt an die Empfehlungen der IT-Grundschutzkataloge des BSI. [mehr]