Push-Technologie
Die Push-Technologie ist ein Schlagwort aus der WWW-Browser-Technik. Klassische WWW-Browser holen Informationen nur auf direkte Anforderung (in der Regel, wenn der entsprechende Link angeklickt wird). Mit der Push-Technologie wird nun eine Möglichkeit geschaffen, gezielt Informationen zu abonnieren. D.h. man bekommt die entsprechende HTML-Seite automatisch zugestellt, wenn sie sich geändert hat. Man kann also z.B. einen Börsenticker bestellen und erhält automatisch die aktuellsten Daten eingeblendet.
Ein so bestellbares Informationsangebot wird auch Push-Kanal genannt. Als Push-Kanäle bereitzustellende Informationen können mit dem Channel Distribution Format beschrieben werden.
Zur Zeit ist dies allerdings meist noch so realisiert, dass der Browser zyklisch nachfragt, ob die Seite geändert wurde (was automatisch Kommunikationsoverhead erzeugt!).
Siehe auch:
Netcasting
Webcasting
Fachartikel
Anwenderbericht: Verteiltes Engineering mit virtuellen Desktops [25.08.2010]
Der Pumpenhersteller LEWA setzt im Entwicklungsbereich auf Desktop-Virtualisierung: Auf diese Weise stellt das mittelständische Unternehmen komplette CAD-Arbeitsplätze über das Rechenzentrum bereit und bindet so alle internationalen Standorte an eine zentrale Engineering-Datenbank an. Dies führt zu schnelleren Entwicklungsprozessen, während gleichzeitig sichergestellt ist, dass geschäftskritisches Know-how die Firma nicht verlässt. In diesem Beitrag setzen wir uns mit Aufbau und Verwaltung dieser Infrastruktur auseinander. [mehr]
Grundlagen
Server-based Computing [30.08.2010]
Server-based Computing (SBC) ermöglicht die zentrale Applikationsbereitstellung für Clients auf einem (oder mehreren) Servern. Jeder Client-PC bildet dabei eine Art Terminal, das lediglich der Eingabe von Daten (über Tastatur und Maus) dient und diese an einen Terminalserver schickt. Dieser führt die eigentliche Bearbeitung durch und sendet die sich daraus ergebenden Bildschirminhalte zurück an den Client. Auf den Arbeitsstationen selbst befindet sich – streng genommen – keinerlei Software, jegliche Programme und Updates werden auf den Servern installiert. Client-seitig lassen sich hierbei klassische "Fat Clients" nutzen, seine volle Effektivität in Sachen Zentralisierung der Administration und Kostenreduktion spielt SBC jedoch erst beim Einsatz von "Thin Clients" (beziehungsweise "Ultra Thin Clients") aus. [mehr]

