Quantenverschränkung
Die Quantenverschränkung auch Quantenkorrelation (engl. quantum entanglement) ist ein quantenmechanisches Phänomen. Dabei können zwei oder mehr verschränkte Quanten nicht mehr als einzelne Teilchen mit definierten Zuständen beschrieben werden, sondern nur noch das Gesamtsystem als solches. Man kann allerdings die Abhängigkeiten zwischen den bei einer Messung auftretenden Zuständen der Einzelteilchen angeben. Dies führt zu tieferen Beziehungen zwischen den physikalischen Eigenschaften der Systeme, als sie von der klassischen Physik bekannt sind.
Für die Quantenkryptographie haben verschränkte Photonen die größte praktische Bedeutung. Sie werden durch die sogenannte parametric down-conversion in nichtlinear optischen Kristallen erzeugt. Dabei wird aus einem Photon mit hoher Energie im Kristall ein verschränktes Paar von Photonen mit niedrigerer Energie (der Hälfte der Energie des Ursprungsphotons) erzeugt. Die Richtungen, in die diese beiden Photonen abgestrahlt werden, sind miteinander und mit der Richtung des eingestrahlten Photons korreliert, so dass man derartig erzeugte verschränkte Photonen gut nutzen kann. Die Verschränkung der beiden Photonen bezieht sich meist auf die Polarisation. Überträgt man die Photonen an verschiedene Orte und misst die Polarisation an einem Photon, so ändert sich dadurch gleichzeitig die Polarisation am anderen Photon. Die beiden Photonen bilden ein System, ein Qubit.
Fachartikel
So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]
Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]
Grundlagen
Monitoring [30.01.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und
Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und
Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu
den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und
Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
