RADIUS


Remote Authentification Dial-In User Service Remote Access Dial-In User Service

RADIUS ist ein Protokoll, das zu Autorisierungszwecken in verteilten RAS-Lösungen eingesetzt wird. Es erlaubt den Austausch von Authentifizierungs-, Autorisierungs- und Konfigurationsdaten zwischen einem zentralen Autorisierungsserver und den dezentralen Network Access Servern (NAS). Der NAS arbeitet als Client des Radius-Servers. Wählt sich ein entfernt arbeitender Nutzer in den NAS ein, so stellt dieser eine Anfrage mit Benutzername, Passwort, NAS-ID und Port-ID. Der Server überprüft die Angaben und die eventuell festgelegten Anforderungen an die Session und die Dienst-Ports anhand der RADIUS-Datenbank. Dies gestattet es, für jeden Benutzer getrennt bestimmte höhere IP-Protokolle zu erlauben oder zu verbieten und dies zentral zu administrieren.

Siehe auch:
TACAS

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Windows Server 2012: Schreibgeschützte Domänencontroller verwenden (2) [15.09.2014]

Mit dem Netzwerkzugriffschutz in Windows Server 2012 lassen sich Rechner und Server im Netzwerk auf vordefinierte Sicherheitseinstellungen überprüfen. Entspricht ein Client nicht den vorgegebenen Richtlinien, zum Beispiel weil ein Virenscanner fehlt oder nicht aktuell ist, können die Server den Zugriff des Clients sperren. In Teil zwei des Online-Workshops lesen Sie, wie Sie die Benutzer auf einem RODC festlegen, welche Einschränkungen es beim Betrieb eines schreibgeschützten Domänencontrollers gibt und wie sie dessen Installation deligieren können. [mehr]

Grundlagen

Zutrittskontrollverfahren im Vergleich [30.05.2014]

Ein Rechenzentrum stellt in der Regel für das Unternehmen eine wichtige und zentrale Funktionseinheit mit besonderen Schutzanforderungen dar. Aber auch das Gebäude, die Büros und sonstige zur Einrichtungen gehörende Gebäudeteile sollten vor unbefugtem Zutritt geschützt werden. Dieser Beitrag vergleicht die verschiedenen Zutrittskontrollverfahren. [mehr]