Roaming


Roaming ist die Dienstleistung eines Mobilfunksystems, einen Teilnehmer immer unter der gleichen Rufnummer erreichen zu können, egal in welcher Funkzelle er sich befindet und von wem diese betrieben wird. In GSM-Netzen ist dies möglich, weil jeder Teilnehmer eine weltweit eindeutige Nummer (IMSI) besitzt, die auf dem SIM gespeichert ist. Roaming ist eine Funktion, die in jedem zellenbasierten Funksystem benötigt wird. Für den Kunden bleibt diese Funktion im Inland aber völlig transparent.

Wenn man im Ausland Mobilfunk nutzen möchte, muss man in der Regel auf die Netze ausländischer Dienstanbieter zurückgreifen. Wird dabei die Abrechnung der Gebühren für den ausländischen Carrier vom heimischen Provider übernommen, wird auch gegenüber dem Kunden explizit von Roaming gesprochen. Die Anbieter rechnen die Kosten untereinander ab. Häufig entstehen beim internationalen Roaming für den Kunden Roaming-Gebühren, welche die Kosten drastisch in die Höhe treiben können. Die Roaming-Gebühren trägt in der Regel der, der das Roaming verursacht. Dies kann auch der Angerufene sein, wenn dieser sich z.B. im Ausland befindet, weil der Anrufende an Hand der Rufnummer ja nicht erkennen kann, dass ihm Extra-Kosten entstehen würden.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Infrastrukturdesign für Big Data und Echtzeitanalysen (2) [22.03.2017]

Big Data und das Internet der Dinge sind mehr als nur Modeworte. Sie beschreiben komplexe Computertrends, die klassische Analyseplattformen wie Datenlager sowohl verdrängen als auch erweitern. Die damit verbundenen Ansprüche hinsichtlich Performance und Verfügbarkeit erhöhen den Druck auf die Storage-Systeme. Wie unser Beitrag zeigt, ist es selbst mit All-Flash-Arrays nicht immer einfach, die Anforderungen an Dichte und Kosten zu erfüllen. Im zweiten Teil des Fachartikels gehen wir konkret auf moderne Speicherarchitekturen ein, die im Zeitalter großer Datenmenge für Performance und Effizienz sorgen. Dabei werfen wir einen besonderen Blick auf Flash-Speicher und den aktuellen Technologiestand. [mehr]

Grundlagen

Speicherreplikation in Windows Server [12.01.2017]

Eine der wichtigsten neuen Funktionen in Windows Server 2016 ist die Speicherreplikation, von Microsoft als Storage Replica bezeichnet. Mit dieser Technologie lassen sich ganze Festplatten blockbasiert zwischen Servern replizieren, auch zwischen verschiedenen Rechenzentren sowie der Cloud und einem Rechenzentrum. Wir erklären, was Storage Replica zu bieten hat und wie sie funktioniert. [mehr]