Service Set Identifier


Als Service Set Identifier (SSID) bezeichnet man in WLANs den frei wählbaren Namen eines solchen Funknetzes. Der SSID ist eine Zeichenfolge aus bis zu 32 Zeichen. Sie wird in der Basisstation (WLAN Access Point) und allen WLAN-Clients, die zu diesem Netzwerk gehören sollen, eingestellt. Durch die Vergabe unterschiedlicher SSIDs wird es möglich, verschiedene WLANs am selben Ort zu betreiben. Auf einem Client kann auch die SSID "ANY" eingestellt werden, so dass dieser sich mit jedem WLAN verbinden kann. Verlangt ein Client Zugang zu einem WLAN, so senden alle erreichbaren Basisstationen ihre SSID per Broadcast, so dass aus einer Liste verfügbarer SSIDs ausgewählt werden kann.

Um mehrere Basisstationen auf der Sicherungsschicht zu einem Netzwerk zu verbinden, stellt man auf den entsprechenden Basisstationen die gleiche SSID ein. Sie wird dann als Extended SSID (ESSID) bezeichnet. Clients geben die ESSID entweder explizit an oder versuchen, mit der ESSID "*" einem beliebigen Netz beizutreten. In jedem Fall hängt es von der Konfiguration der Basisstation ab, ob sich ein WLAN-Client in das Netz einbuchen darf.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: Videokonferenz-Systeme mit Interoperabilität [10.02.2016]

Das Thema Videokonferenzen beschäftigte die IT-Abteilung der Zehnder Group schon seit langem. Angesichts einer Vielzahl von wichtigen Besprechungen in der Schweizer Zentrale war die firmeneigene Fahrzeugflotte stets ausgebucht und die Reisekosten stiegen stark an. Zunächst kam eine Webconferencing-Lösung zum Einsatz – allerdings ohne optimale Ergebnisse zu erzielen. Dieser Anwenderbericht beschreibt, wie die Schritte des Unternehmens hin zu einer qualitativ hochwertigen Videokommunikation aussahen. [mehr]

Grundlagen

Netzwerkanalyse mit SPANs und TAPs [8.02.2016]

Ein klassischer Protokoll-Analysator wie etwa Wireshark arbeitet als Software auf einem PC und ermittelt im Netzwerk relevante Probleme, Fehler und Ereignisse. Darüber hinaus tragen diese Werkzeuge zur Ermittlung der Ursachen einer schlechten Netzwerk-Performance bei, indem sie die individuellen Protokollinformationen und die zugehörigen Netzaktivitäten darstellen. Hierfür müssen die Daten in den Netzwerken erfasst werden. Dank SPANs und TAPs kein Problem. [mehr]