Service Set Identifier


Als Service Set Identifier (SSID) bezeichnet man in WLANs den frei wählbaren Namen eines solchen Funknetzes. Der SSID ist eine Zeichenfolge aus bis zu 32 Zeichen. Sie wird in der Basisstation (WLAN Access Point) und allen WLAN-Clients, die zu diesem Netzwerk gehören sollen, eingestellt. Durch die Vergabe unterschiedlicher SSIDs wird es möglich, verschiedene WLANs am selben Ort zu betreiben. Auf einem Client kann auch die SSID "ANY" eingestellt werden, so dass dieser sich mit jedem WLAN verbinden kann. Verlangt ein Client Zugang zu einem WLAN, so senden alle erreichbaren Basisstationen ihre SSID per Broadcast, so dass aus einer Liste verfügbarer SSIDs ausgewählt werden kann.

Um mehrere Basisstationen auf der Sicherungsschicht zu einem Netzwerk zu verbinden, stellt man auf den entsprechenden Basisstationen die gleiche SSID ein. Sie wird dann als Extended SSID (ESSID) bezeichnet. Clients geben die ESSID entweder explizit an oder versuchen, mit der ESSID "*" einem beliebigen Netz beizutreten. In jedem Fall hängt es von der Konfiguration der Basisstation ab, ob sich ein WLAN-Client in das Netz einbuchen darf.

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Fachartikel

Anwenderbericht: Datensicherheit an verteilten Standorten [19.11.2014]

Eine effiziente und sichere Datensicherungsstrategie in einem Unternehmen mit mehreren Standorten zeigt die Fallstudie des Unternehmens Krannich Solar aus der Energiebranche auf. Hier wurde an fünf Standorten die Storage-Lösung eines Herstellers installiert, die per Snapshots Backups im Stundentakt durchführt und über eine integrierte Replikations-Funktion die Daten zentralisiert im Rechenzentrum der Hauptzentrale sichert. Das Unternehmen ist damit vor Datenverlusten jeglicher Art geschützt. Lesen Sie mehr zu den Details dieses Modells. [mehr]

Grundlagen

Cluster [21.11.2014]

Als Cluster bezeichnen wir im Folgenden einen Verbund von vernetzten Rechnern, die nach außen hin als ein einziger Rechner erscheinen. Die in einem Cluster befindlichen Computer werden auch Knoten (Nodes) genannt. Eine alternative Bezeichnung für die Summe dieser Knoten lautet Serverfarm. Eine derartige Zusammenschaltung von Rechnern verfolgt in der Regel eines der folgenden drei Ziele: Hochverfügbarkeit (HA), High Performance Computing (HPC) oder Load Balancing (LB), wobei die Grenzen zwischen den beiden letztgenannten Varianten eher fließend sind. [mehr]