SOAP


Simple Object Access Protocol

SOAP ist ein Protokoll der Darstellungsschicht für den Austausch von Informationen in verteilten Systemen wie dem Internet. Durch SOAP wird die Basis für Web Services gelegt, die in unterschiedlichen Ausprägungen von verschiedenen Herstellern angeboten werden. Es basiert auf XML und besteht aus drei Teilen. Der erste definiert eine Art "Nachrichtenbriefumschlag", um zu beschreiben, was sich in einer Nachricht befindet und wie diese zu verarbeiten ist. Der zweite legt einen Satz von Kodierregeln zur Beschreibung der Instanzen von anwendungsdefinierten Datentypen fest. Im dritten Teil werden Konventionen für die Nachrichtenrepräsentation von Remote Procedure Calls und deren Antworten beschrieben.

Potentiell kann SOAP mit einer Vielzahl von Protokollen genutzt werden. Zur Zeit ist aber nur die Verwendung mit HTTP definiert.

Ursprünglich wurde SOAP von der Firma Microsoft als zentraler Bestandteil der .NET-Architektur entwickelt. Inzwischen wird SOAP aber vom W3C standardisiert.

Die Verwendung von SOAP ist nicht an eine bestimmte Programmiersprache gebunden. Insbesondere für Java gibt es auch freie Implementierungen über das Apache-XML-Projekt.

SOAP ist die Basistechnologie für UDDI und hat damit besonders große Bedeutung für B2B-E-Commerce.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: Storage-Management im Kreativsektor [18.10.2017]

Hogarth Worldwide ist eine auf Marketingimplementierung spezialisierte Agentur mit Niederlassungen an über 20 Standorten. Allein in den Londoner Büros wird Videomaterial in einer Größe von rund 1,5 PByte gespeichert. Dieses Volumen soll durch höhere Auflösungen und Frame-Raten in Zukunft noch weiter ansteigen. Unser Anwenderbericht zeigt, wie sich die deutlich gestiegene Komplexität beim Storage-Management nicht zuletzt durch die getrennte Skalierung von Performance und Kapazität meistern ließ. [mehr]

Grundlagen

Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering [27.06.2017]

Web-Browser gehören heute zu den wichtigsten Anwendungen in Unternehmen - damit allerdings auch zu den bedeutendsten Schwachstellen für Angriffe. Das simple Laden einer bösartigen Web-Site reicht aus, um das Endgerät des Nutzers zu kompromittieren und kann zur Installation von Malware, Datendiebstahl oder der Penetration von Firmennetzen führen. Neue Isolationstechniken versprechen Abhilfe. Dieser Grundlagen-Artikel erläutert, wie die Browser-Isolation mit Adaptive-Clientless-Rendering funktioniert. [mehr]