statisches LAN-Switching


Statisches LAN-Switching bezieht sich im Gegensatz zum dynamischen LAN-Switching nicht auf Paketvermittlung. Vielmehr bezieht sich das statische Switching auf die Konfiguration des Netzwerkes. In einem Hub mit statischem LAN-Switching können die Ports beliebig den LAN-Segmenten, die als Bus auf der Backplane des Hubs verlaufen, zugeordnet werden.

In modernen LAN-Switching-Hubs ist das dynamische Switching nicht über Busse, sondern über eine Shared-Memory-Matrix realisiert. Diese erlauben die Vermittlung beliebiger Ports der Hubs und nicht nur solche, die physikalisch an einen Backplane-Bus angeschlossen sind. Dadurch wird auch eine neue Form des statischen LAN-Switchings möglich. Die Ports können nun ausschließlich durch Softwarekonfiguration zu beliebigen virtuellen LANs (VLAN) zusammengeschaltet werden. Die LAN-Segmente werden also nicht mehr durch physikalisches Zusammenstecken erzeugt, sondern entstehen durch das Freigeben von Kreuzungspunkten auf der Switching-Matrix für das Zusammenschalten von Ports. Ports, die zusammengeschaltet werden dürfen, bilden ein virtuelles LAN. Diese Technik nennt man daher auch Virtual Port-Switching (VPS).

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Anwenderbericht: Software-definierter Storage im Medienmarkt [28.01.2015]

Die in München ansässige picturemaxx AG versorgt mit ihren Mediendatenbanken den Bedarf an digitalen Inhalten von Tageszeitungen, Magazinen und Verlagshäusern. Dabei verarbeitet das Unternehmen teilweise mehr als 600.000 Dateien pro Tag. Bei der Modernisierung der Infrastruktur machte sich die IT-Leitung auf die Suche nach einem Speichersystem, das sowohl eine maximale Verfügbarkeit als auch eine Enterprise-taugliche Performance zu bieten hat. Lesen Sie in unserem Anwenderbericht, wie sich dies mit Hilfe von Software Defined Storage realisieren ließ. [mehr]

Grundlagen

Malware-Schutz aus der Cloud [23.01.2015]

Quasi alle Antimalware-Hersteller setzen zwischenzeitlich auf die Cloud, um aktuelle Daten zur Malware-Verbreitung zu sammeln und zeitnah neue Signaturen auf den Weg zu bringen. Microsoft erfasst nach eigenen Angaben Telemetriedaten von mehr als einer Milliarde Windows-Rechner weltweit. In unserem Grundlagenartikel erläutern wir exemplarisch, wie der hauseigene Cloud-Schutz funktioniert. [mehr]