Store-and-Forward


Vermittlungstechnik für Datenpakete oder Zellen auf Ebene 2 (LAN-Switching) oder Ebene 3 (Routing) des OSI-Modells. Beim "Speichern und Weiterleiten" wird das komplette Datenpaket empfangen, zwischengespeichert und auf Fehler untersucht. Nur fehlerfreie Pakete werden weitergeleitet. Das Store-and-Forward-Verfahren dient damit der Eindämmung von Fehlern im Netzwerk. Auch eine Zwischenpufferung kann (nicht bei allen Geräten) möglich sein, wenn der Empfänger kurzzeitig nicht genug Pakete abnehmen kann. Nachteil von Store-and-Forward gegenüber Cut-Through ist die geringere Geschwindigkeit.

Die Bezeichnung Vermittlungstechnik ist nicht ganz korrekt, da Vermittlung eine Aufgabe von Schicht 3 ist. Der Begriff Store-and-Forward wird aber auch auf Ebene 2 verwendet.

Siehe auch:
Cut-Through

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Wie viel Cloud darf es im Self Service sein? [22.02.2017]

Je nach Workload sehen sich die Unternehmen mit der Cloud vor die gleichen Herausforderungen gestellt wie in der "alten" Managed-Services-Welt: Die Infrastruktur kommt vom Provider, doch beim Betrieb der Lösung greifen Automatisierung und Self-Services nur in sehr eingeschränktem Maße. Also stellt sich die Frage, was die IT-Abteilung selbst – in der Cloud – abbilden kann und was sich dort managen lässt. Der Artikel skizziert die Herausforderungen dieses Szenarios und wie ein Referenzmodell im modularen Umgang mit der Multi-Cloud aussehen könnte. [mehr]

Grundlagen

Speicherreplikation in Windows Server [12.01.2017]

Eine der wichtigsten neuen Funktionen in Windows Server 2016 ist die Speicherreplikation, von Microsoft als Storage Replica bezeichnet. Mit dieser Technologie lassen sich ganze Festplatten blockbasiert zwischen Servern replizieren, auch zwischen verschiedenen Rechenzentren sowie der Cloud und einem Rechenzentrum. Wir erklären, was Storage Replica zu bieten hat und wie sie funktioniert. [mehr]