Teredo


Teredo ist eine IPv6-Übergangstechnik, die benötigt wird, damit IPv6-Hosts IPv4-Dienste erreichen können und isolierte IPv6-Knoten das IPv6-Internet über IPv4-Netze erreichen können. Der Vorteil von Teredo liegt im Vergleich zu vergleichbaren Protokollen wie 6to4 darin, dass es auch über NAT-Geräte hinweg funktioniert. 6to4 benötigt dagegen eine öffentliche IPv4-Adresse und muss daher auf dem Zugangsrouter umgesetzt werden. Wenn das nicht möglich ist, zum Beispiel weil der Router dies nicht unterstützt, benutzt man Teredo.

Teredo tunnelt IPv6-Pakete, in dem es sie in IPv4-UDP-Pakete kapselt. Die UDP-Pakete werden dann normal über das IPv4-Internet geroutet. Irgendwo auf der Strecke existiert dann wieder ein Teredo-Relay-Server, der die Pakete wieder entpackt und über IPv6 weiterleitet.

Teredo wurde von Christian Huitema von Microsoft entwickelt und als RFC 4380 von der IETF standardisiert. Teredo-Server benutzen den UDP-Port 3544.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Unternehmenssicherheit: Sensibilisierung der Mitarbeiter [1.09.2014]

Der Mensch ist weiterhin die größte Schwachstelle im Bereich der IT- wie auch nicht-digitalen Informationssicherheit. Sei es aus Gutgläubigkeit, Unwissenheit oder auch böser Absicht heraus – schnell geraten vertrauliche Unternehmensdaten in die falschen Hände oder das Netzwerk ist infiziert. Wie Sie bei Ihren Mitarbeitern für die nötige Sensibilität sorgen können, lesen Sie in diesem Beitrag. [mehr]

Grundlagen

Zutrittskontrollverfahren im Vergleich [30.05.2014]

Ein Rechenzentrum stellt in der Regel für das Unternehmen eine wichtige und zentrale Funktionseinheit mit besonderen Schutzanforderungen dar. Aber auch das Gebäude, die Büros und sonstige zur Einrichtungen gehörende Gebäudeteile sollten vor unbefugtem Zutritt geschützt werden. Dieser Beitrag vergleicht die verschiedenen Zutrittskontrollverfahren. [mehr]