trojanisches Pferd


Ein trojanischen Pferd ist ein Programm, das neben seiner offensichtlichen Funktion noch weitere, versteckte Funktionen aufweist. Oft wird auch nur die Oberfläche eines anderen Programms vorgespiegelt. Sinn der Trojaner ist es, von Innen Schaden anzurichten. Typische Schadensfunktionen sind z.B.:
  • das Stehlen von Passwörtern und anderen vertraulichen Daten,
  • das Ausspionieren von Anwendern und Stehlen von Daten,
  • das Installieren weiterer Hintertüren zur Fernsteuerung der betroffenen Rechner,
  • das Verschicken von Spam-Email,
  • die Verbreitung von Viren

Ein trojanisches Pferd verbreitet sich im Gegensatz zu einem Virus nicht automatisch weiter. Allerdings treten mehr und mehr Schädlinge auf, die Funktionen von Viren und Trojanern kombinieren.

Siehe auch:
Browser-Hijacking
Dialer
Malware
Spyware

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Windows 8.1 mit Gruppenrichtlinien verwalten [2.03.2015]

Viele Einstellungen in Windows 8.1 lassen sich mit Gruppenrichtlinien anpassen. Das gilt auch für die Steuerung der Windows-Apps. Die neuen Funktionen in Windows 8.1 stehen allerdings nur zur Verfügung, wenn Sie die Richtlinien lokal einsetzen oder mindestens einen Domänencontroller auf Windows Server 2012 R2 umstellen. Wir zeigen Ihnen wichtige Einstellungen und Möglichkeiten, die Server 2012 R2 zusammen mit Windows 8.1 bietet. [mehr]

Grundlagen

Malware-Schutz aus der Cloud [23.01.2015]

Quasi alle Antimalware-Hersteller setzen zwischenzeitlich auf die Cloud, um aktuelle Daten zur Malware-Verbreitung zu sammeln und zeitnah neue Signaturen auf den Weg zu bringen. Microsoft erfasst nach eigenen Angaben Telemetriedaten von mehr als einer Milliarde Windows-Rechner weltweit. In unserem Grundlagenartikel erläutern wir exemplarisch, wie der hauseigene Cloud-Schutz funktioniert. [mehr]