Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit (engl. availability) ist ein Begriff aus der Zuverlässigkeitstheorie. Sie bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, ein System oder einen Dienst zu einem vorgegebenen Zeitpunkt in einem funktionsfähigen Zustand anzutreffen. Angegeben wird sie in Prozent und ermittelt als Quotient aus einer Ist-Betriebszeit und einer Soll-Betriebszeit. Die Ist-Betriebszeit ist in der Praxis durch Ausfallzeiten kleiner als die Soll-Betriebszeit.
Verfügbarkeitsdefinitionen unterscheiden sich darin, wie mit geplanten Nichtverfügbarkeitszeiten (zum Beispiel wegen Wartungsarbeiten) umgegangen wird. Für Systeme, die nicht rund um die Uhr betrieben werden müssen, senken geplante Wartungsarbeiten die Verfügbarkeit in der Regel nicht, da die geplanten Nichtverfügbarkeitszeiten nicht mit betrachtet werden. Bei Systemen, die immer durchgängig laufen müssen, senken dagegen auch geplante Ausfallszeiten die Ist-Betriebszeit und damit die Verfügbarkeit.
Man muss daher immer genau auf die Verfügbarkeitsdefinition achten, wenn man entsprechende Zahlenwerte vergleichen will.
Fachartikel
So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]
Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]
Grundlagen
Monitoring [30.01.2012]
In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und
Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und
Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu
den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und
Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
Für den reibungslosen Betrieb einer IT-Infrastruktur muss der IT-Verantwortliche sicherstellen, dass alle beteiligten Komponenten sich innerhalb der dazu notwendigen Parameter bewegen. Diese Parameter ermittelt der IT-Verantwortliche durch Monitoring – also die Überwachung entsprechender Indikatoren. Wurden früher oft nur reine Leistungsparameter erfasst (wie etwa die CPU-Auslastung bei einer Datenbanktransaktion) umfasst das Monitoring heute fast alle Bereiche der IT, inklusive Sicherheit, Verfügbarkeit oder auch Nutzungsverhalten von Anwendern. [mehr]
