Zwar scheint es dazu notwendig, das "D" durch ein "E" zu ersetzen und das Kind nun Enterprise Rights Management zu rufen, doch unter der Haube tuckert der DRM-Motor. Welch mächtiges Werkzeug IT-Verantwortlichen hier zur Verfügung steht, zeigt unser Beitrag ab Seite 60. Denn mit ERM verflüchtigen sich die Sorgen um USB-Sticks der Mitarbeiter oder die Bereitstellung eines DVD-Brenners. So wird das Verschieben der neuesten Konstruktionspläne auf einen USB-Stick endlich zu einer Funktionalität, die das Funktionieren verweigert.
Somit haben Administratoren neue Werkzeuge an der Hand, um die unerwünschte Bewegung von Daten über die Unternehmensgrenzen hinaus zu unterbinden. Doch auch das Gegenteil kann sich durchaus als Herausforderung darstellen: Große Datenmengen, deren Ankunft beim Empfänger außerhalb des Unternehmens zeitkritisch ist und deren Transport dennoch sicher vonstattengehen muss. Mit einiger Mühe lässt sich so ein Transport absichern, doch der "unterbrechungsfreie" Transfer stellt auch heutzutage noch ein Problem dar. Wir testen ab Seite 14 ein Werkzeug, das verspricht, die Dateien sicher zu ihrem Zielort zu transportieren.
Viel Vergnügen beim Lesen, Ihr
John Pardey
Chefredakteur IT-Administrator
