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Sichere Peer-to-Peer-Videokommunikation

Bravis will bei Version 3.0 seiner Videokonferenz-Lösung vor allem mit hohen Sicherheitsstandards punkten. Diese werden laut Hersteller durch eine Kombination aus Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Ende-zu-Ende-Nutzerauthentifizierung, Perfect Forward Secrecy sowie das Abwickeln der gesamten Datenströme in Peer-to-peer-Netzwerken erreicht.
Mit Hilfe eines Group Communication Protocol (GCP) ist "Bravis 3.0" [1] laut Hersteller dazu in der Lage, die Aufgaben des Servers bei Video-Chats und Konferenzen auf die Rechner der Teilnehmer an der Konferenz auszulagern, ohne dass sich dies in der Übertragungsgeschwindigkeit bemerkbar macht oder Bild- und Tonqualität negativ beeinflusst. Durch GCP kommt eine Peer-to-Peer-Kommunikation zwischen den Endgeräten der Teilnehmer zustande – ein Zentralserver wird nicht benötigt. Perfect Forward Secrecy (PFS) soll dabei gewährleisten, dass Sitzungsschlüssel etwa zum Start von Videokonferenzen nach deren Beendigung nicht mehr rekonstruiert werden können.

Zusammen mit Ende-zu-Ende-Nutzerauthentifizierung verhindert die Kombination von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und PFS gemäß Bravis das Eindringen unautorisierter Dritter in die Kommunikation. Die Auflagen der deutschen Datenschutzgesetzgebung seien so komplett erfüllt. Hinzu kommt als neues Feature, dass der Lizenznehmer Gäste wie Kunden oder Geschäftspartner zu Videokonferenzen einladen kann, ohne dass diese zuvor eine eigene BRAVIS-Lizenz erwerben müssen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Dokumente unabhängig von laufenden Videokonferenzen auszutauschen.
15.02.2017/ln

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