Das Kühlwasser des primären Wasserkreislaufs wird der CDU (Cabinet Distribution Unit) zugeführt. Von dort aus werden im sekundären Wasserkreislauf die RearCool-Racks mit Kühlwasser versorgt. Alle Bauteile der CDU sind dabei redundant ausgelegt. Die Server saugen im Betrieb frontseitig Luft an und blasen rückwärtig die auf 35 bis 50 Grad Celsius erwärmte Luft durch das in der Rücktür verbaute Microchannel-Kühlregister aus, das eine hohe Luftdurchlässigkeit bieten soll. Durch diesen Kühlprozess würde neutral kühle Luft mit rund 23 Grad Celsius Temperatur in den Rechenzentrumsraum ausgeblasen.
Die RearCool-Racks arbeiten zudem kondensatfrei, weil hohe Wasservorlauftemperaturen von 18 Grad gefährlich werden könnten. Dadurch könne bereits ab 16 Grad Außentemperatur die Kälteerzeugung auf freie Kühlung umgestellt werden. Die Wassermenge pro Rücktür im RearCool-Rack betrage zwei Liter, in der CDU 32 Liter. Das komplette System ist zudem mit einem Leckageband versehen, um Schutz vor auslaufendem Wasser zu bieten. Für rund 2.900 Euro ist das System zu haben.
Meldung
Kühle Brise im Rechenzentrum
Der IT-Hersteller Eduard Lehmann bringt das RearCool-Rack auf den Markt – einen Serverschrank, der sich durch eine besonders hohe Kühleffizienz auszeichnen soll. Hierfür kombiniert das System zwei Kühlmethoden: die direkte Rackkühlung sowie die Raumkühlung.
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Das RearCool-Rack von Lehmann soll sich durch besonders hohe Effizienz bei der Kühlung auszeichnen
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