Das IPv6-Protokoll wurde bereits Ende der 90er Jahre entwickelt, um IPv4 abzulösen, konnte sich in den vergangenen Jahren jedoch nur schwer durchsetzen. Eher zögerlich setzen Provider den neuen Standard in ihren Netzen ein und bieten gezielt IPv6-Verbindungen an. MESH [1] stellt seinen Reseller-Kunden nun sowohl IPv4 als auch IPv6 zur Verfügung; die beiden Protokolle lassen sich mit derselben Infrastruktur betreiben. Die Vergabe von IPv6-Adressen erfolgt für die Reseller-Kunden kostenfrei und kann meist auch über den bestehenden IPv4- Anschluss angeboten werden.
IPv6 umfasst einen wesentlich größeren Adressraum als das derzeit stark verbreitete Protokoll IPv4. IPv6-Adressen werden hexadezimal ausgedrückt und bestehen aus 128 Bit (IPv4: 32 Bit). Beinhaltet das bisherige Protokoll insgesamt 4,3 Milliarden Adressen (2 noch 32), so bietet IPv6 340 Sextillionen Zahlenkombinationen (2 hoch 128). Neu an IPv6 ist auch die so genannte Autokonfiguration. Sie ermöglicht, dass internetfähige Geräte sich selbst eine IP-Adresse zuweisen.
Meldung
IPv6 für Service Provider-Kunden
Schon seit längerem steht der IPv6-Standard. So wirklich durchgesetzt hat er sich in der Praxis bislang jedoch nicht. Nun bietet mit MESH ein weiterer Service-Provider seinen Kunden ab sofort IP-Adressen des neuen Internetprotokolls IPv6 an.
Weitere Infos:
[1] www.mesh.eu
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