Meldung

Strom übers LAN-Kabel

Teilweise kommen Netzwerkkomponenten an Orten zum Einsatz, an denen sich keine Stromversorgung befindet. Für diese Fälle kann das Ethernet-Kabel mitgenutzt werden, sofern der Router oder Switch Power-over-Ethernet (PoE) unterstützt. Damit lässt sich die Stromversorgung für Geräte bis 15,4 Watt Leistungsaufnahme bei Kabellängen von an die 100 Meter realisieren .Die meisten Profi-PoE-Lösungen sind allerdings recht kostspielig. Für kleinere Umgebungen tun es auch PoE-Injektor und -Splitter von TP-LINK.
Ganz in weiß: Das recht günstige Adapterset von TP-Link transportiert Strom über ein LAN-Kabel.
Der "PoE Injector" [1] von TP-Link arbeitet mit einem Fast-Ethernet-Port nach 802.3af. Mit diesem Gerät für rund 30 Euro und dem entsprechennden Splitter [2] auf der Seite des Netzwerkgeräts für zirka 20 Euro ist die Anschaffung erschwinglich. Sie müssen am Splitter per Schalter die gewünschte Versorgungs-Spannung auf fünf Volt (zwei Ampere), neun Volt (1,5 Ampere) oder 12 Volt (1 Ampere) setzen. Mit der Option fünf Volt kann der PoE-Aufbau auch ein Raspberry Pi per Adapterkabel am Splitter betreiben.


6.08.2016/ln

Nachrichten

Daten- und Stromverteiler [18.01.2017]

D-Link stellt seinen ersten Fünf-Port-Switch DGS-1100-05PD mit Power-over-Ethernet-Spannungsversorgung vor. Der lüfterlose GBit-Switch wird über PoE mit Spannung versorgt und kann zwei weitere Geräte über PoE mit bis zu 18 Watt Gesamt-Ausgangsleistung betreiben. [mehr]

Sauberer Anschluss [17.01.2017]

tde trans data elektronik bietet seine tML LWL-Module nun auch mit Staub- und Laserschutz bei unveränderter Packungsdichte an. Bei Steckvorgängen öffnen sich integrierte Klappen über einen Mechanismus automatisch und schließen sich wieder, wenn der Steckverbinder entfernt wird. Externe Staubschutzkappen seien damit nicht mehr nötig. [mehr]

Produktion im Blick [16.01.2017]

Autobahn in die Cloud [12.01.2017]

Fachartikel

Anwenderbericht: Instant Replay in der Basketball-Bundesliga [11.01.2017]

Nur noch wenige Sekunden sind auf der Uhr, die Angreifer der Telekom Baskets Bonn sind in der Vorwärtsbewegung. Der Shooting Guard wirft, die Schlusssirene ertönt und der Ball senkt sich in den Korb. Auf dem Spielfeld wird diskutiert, ob der Ball beim Ertönen der Sirene noch an der Hand des Spielers war oder nicht. Um schnell entscheiden zu können, greifen die Schiedsrichter auf Instant Replay, die unmittelbare Wiedergabe der aufgezeichneten Live-Bilder, zurück. Unser Anwenderbericht erklärt die zugrundeliegende WLAN-Technik und ihre Vorteile. [mehr]

Buchbesprechung

SQL Hacking

von Justin Clarke et al.

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