Meldung

Strom übers LAN-Kabel

Teilweise kommen Netzwerkkomponenten an Orten zum Einsatz, an denen sich keine Stromversorgung befindet. Für diese Fälle kann das Ethernet-Kabel mitgenutzt werden, sofern der Router oder Switch Power-over-Ethernet (PoE) unterstützt. Damit lässt sich die Stromversorgung für Geräte bis 15,4 Watt Leistungsaufnahme bei Kabellängen von an die 100 Meter realisieren .Die meisten Profi-PoE-Lösungen sind allerdings recht kostspielig. Für kleinere Umgebungen tun es auch PoE-Injektor und -Splitter von TP-LINK.
Ganz in weiß: Das recht günstige Adapterset von TP-Link transportiert Strom über ein LAN-Kabel.
Der "PoE Injector" [1] von TP-Link arbeitet mit einem Fast-Ethernet-Port nach 802.3af. Mit diesem Gerät für rund 30 Euro und dem entsprechennden Splitter [2] auf der Seite des Netzwerkgeräts für zirka 20 Euro ist die Anschaffung erschwinglich. Sie müssen am Splitter per Schalter die gewünschte Versorgungs-Spannung auf fünf Volt (zwei Ampere), neun Volt (1,5 Ampere) oder 12 Volt (1 Ampere) setzen. Mit der Option fünf Volt kann der PoE-Aufbau auch ein Raspberry Pi per Adapterkabel am Splitter betreiben.


6.08.2016/ln

Nachrichten

Turbo-WLAN dank LTE [9.06.2017]

Auf der diesjährigen 5G World vom 13. bis 15. Juni in London präsentiert Zyxel mit dem LTE-Indoor-Gateway LTE5366 einen neuen Wireless-Router, der die Verbindung ins Internet per LTE herstellt. Dank LTE-Kategorie 6 und 802.11ac sollen die Download-Datenraten bis 300 MBit/s betragen. [mehr]

Hineingeschaut [8.06.2017]

Radware stellt mit der Alteon-D-Line eine neue Familie von Application Delivery Controllern vor, die den stark wachsenden SSL-Verkehr und die zunehmenden Zahl verschlüsselter Cyberattacken und Malware adressieren soll. Die Serie umfasst physische und virtuelle Appliances sowie ein Portfolio von Software-Modulen und Abonnements, die zusätzliche Funktionen in den ADCs realisieren. [mehr]

Fachartikel

ISDN ist tot, hoch lebe VoIP [21.06.2017]

Im Jahr 2018 stellt die Telekom ISDN in Deutschland schrittweise ab und stellt auch den Support dafür ein. Unternehmen stehen daher vor der meist umfangreichen Aufgabe, bestehende ISDN-Anschlüsse bis spätestens Ende des Jahres auf den Nachfolger VoIP umzustellen. Das bringt verschiedenste Herausforderungen mit sich, eröffnet aber auch eine Reihe neuer Chancen. Der Beitrag zeigt, wie die Umstellung ohne große Stolperfallen gelingt und Unternehmen in Sachen Digitalisierung voranbringt. [mehr]

Buchbesprechung

Datenschutz-Grundverordnung

von Niko Härting

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