Meldung

Monitoring trifft Asset Management

Die Open Source-basierte Überwachungslösung 'NetEye' von Würth Phoenix wird ab sofort mit der Netzwerkmanagement-Suite 'NeDi' ausgeliefert. Mit Hilfe der Erweiterung ist laut Hersteller ein komplettes System-Management möglich, das sowohl im Software- wie auch im Netzwerkbereich eine lückenlose Kontrolle der IT-Umgebung erlaubt.
"NetEye" [1] ist eine auf Nagios basierende Überwachungslösung und soll Unternehmen bei der automatisierten Vorbeugung von Überlastungen sowie der unmittelbaren Lösung möglicher Störfälle unterstützen. Mit der Erweiterung "NeDi" [2] ist nun auch die umfassende Abbildung der Netzwerkumgebung möglich. Um hierbei besonders schnell vorzugehen, fragt die Lösung einige wenige "Seed Devices" nach weiteren Geräten, die sie kennen. Das kann über die Abfrage der ARP oder der Routing-Tabelle geschehen. Am intelligentesten laufe diese Suche über die gängigen Layer 2-Neighbourhood-Discovery-Protokolle wie CDP oder LLDP. Alle auf diese Weise neu entdeckten Geräte fügt NeDi in eine Tabelle von Komponenten ein, die noch abzufragen sind.

NetEye kann in Kombination mit NeDi unter anderem die VLANs, die angeschlossenen Endgeräte, die CPU-Last, die Temperatur, der Durchsatz pro Schnittstelle sowie alle verbauten Module mit Seriennummern erfassen. Bereits nach dem ersten Durchlauf soll sich so die gesamte Topografie des Netzes aufzeichnen lassen. Auf die gespeicherten Daten greifen dann die Berichte von NeDi zu. Per Mausklick erhält der Nutzer alle Hosts, die im Netz bekannt sind, wie viele Ports noch zur Verfügung stehen, oder auf welchen Ports besonders viele Fehler aufgetreten sind. NeDi soll somit auch als Grundlage für ein umfassendes Asset Management fungieren.
16.07.2012/ln

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