Die neue Version von "Orion IP SLA Manager" [1] erlaubt es Nutzern, Leistungsprobleme am eigenen Standort oder im WAN aus dem Blickwinkel des jeweiligen Remote-Standortes zu erkennen. Die Software bietet neue Cisco IP SLA-Funktionen wie ICMP Path Echo und ICMP Path Jitter. Diese geben Einblicke in die Response-Time- und Inter-Packet-Delays auf vorgegebenen Trace-Route-Netzwerkpfaden. Außerdem deckt das Werkzeug laut Hersteller automatisch vorhandene und manuell angelegte Betriebsabläufe auf einem Gerät auf und soll so das IP SLA-Management in einem distribuierten Netzwerk vereinfachen.
Das aktuelle Release von "Orion NetFlow Traffic Analyzer" [2] liefert flow-basierte, auf IT Administratoren zugeschnittene Analysefunktionen, um festzustellen, wer und was Netzwerk-Bandbreiten nutzt. Mit dem Tool erhalten Nutzer eine schnellere Web-Oberfläche und -Navigation sowie neue Ressourcen und wesentlich erweiterte Berichtsfunktionen wie Interface-Warnmeldungen mit Details über Top-Talker. Dadurch können IT-Verantwortliche Alarmmeldungen erstellen, wenn eine bestimmte Schnittstelle einen vordefinierten Schwellenwert überschreitet.
Beide Lösungen sind mit der erforderlichen Installation von Orion Network Performance Monitor ab sofort verfügbar. Preise beginnen bei rund 2.000 Euro für den Orion Network Performance Monitor, 1.220 Euro für den Orion IP SLA Manager und 1.465 Euro für den Orion NetFlow Traffic Analyzer.
Meldung
Netzwerkperformance im Überblick
SolarWinds stellt neue Versionen von 'Orion IP SLA Manager' und 'Orion NetFlow Traffic Analyzer' vor. Zu den Neuerungen zählt neben einer verbesserten Traffic-Analyse unter anderem die Möglichkeit, Performance-Probleme aus dem Blickwinkel eines Remote-Standortes aufzudecken.
Weitere Infos:
[1] www.solarwinds.com/products/orion/ip_sla_monitoring/
[2] www.solarwinds.com/products/orion/nta/
Tipps & Tools
WLANs mit Bordmitteln aufspüren [5.02.2012]
Wer im Büro oder der Filiale ein WLAN aufbaut, sollte darauf bedacht sein, eine Überlappung mit anderen Funknetzwerken in der Nähe zu vermeiden. Vor der Konfiguration des WLAN ist es daher ratsam, sich alle benachbarten Netze samt Kanalbelegung und Stärke anzeigen zu lassen. Außer mit Tools wie zum Beispiel 'Netstumbler' existiert auch mit Windows-Bordmitteln eine Möglichkeit, um sich einen Überblick über sämtliche aktiven Funknetzwerke zu verschaffen. Dabei lassen sich sogar diejenigen WLANs finden, welche die Aussendung ihrer SSID unterdrücken. [mehr]
Beschleunigen von IP-Scans mit Nmap [2.02.2012]
Der Port-Scanner 'Nmap' ist unter Administratoren ein gern eingesetztes Werkzeug zum Scannen und Auswerten der Hosts im Netzwerk. Wer das Tool zur Netzwerkdiagnose einsetzt, muss aber unter Umständen mit langen Wartezeiten rechnen, wenn ein gesamtes Subnetz einem Scan unterzogen wird. Wer sich über den zu scannenden Bereich schon vorher im Klaren ist, sollte daher schon beim Definieren der IP-Adressen bestimmte Bereiche herausnehmen, um die Suche nach aktiven Hosts signifikant zu beschleunigen. [mehr]
Download der Woche: boom100 [16.01.2012]
Download der Woche: EMCO Ping Monitor [10.01.2012]
Fachartikel
Netzwerk-Monitoring garantiert Webseiten-Performance [1.02.2012]
Vor mehr als 20 Jahren ging die erste Webseite online, die das HTTP-Protokoll nutzte. Heute zählt der Online-Auftritt für viele Unternehmen längst zu den wichtigsten Business-Motoren. Umso ärgerlicher ist es, wenn zu hoher Traffic die Seite zusammenbrechen lässt oder defekte Links den Nutzer in eine Sackgasse führen. Ratsam ist daher ein permanentes Monitoring. In unserem Online-Beitrag zeigen wir, welche Vorsichtsmaßnahmen effektiv sind und wie die Überwachung einer Webseite im Idealfall aussehen sollte. [mehr]

