Meldung

Hochverfügbare Virtualisierungszentrale

Mit der 'Uptime Appliance für VMware vCenter Server' bringt Stratus eine Komplettlösung aus Server-Hardware und Software für den ausfallsicheren Betrieb des Management-Tools von VMware auf den Markt. Unternehmen soll es so möglich sein, ihre gesamten Virtualisierungslösungen in einer hochverfügbaren Infrastruktur einzusetzen.
Die "Uptime Appliance für VMware vCenter Server" [1] soll einem Single Point of Failure vorbeugen, der sich laut Stratus mit dem Einsatz von VMware vCenter Server auftut. Bei einem Ausfall des zentralen Management-Tools von VMware bestehe keine Kontrolle mehr über die diversen Hosts oder virtuellen Maschinen innerhalb der Infrastruktur. Um dieses Problem zu vermeiden, hat Stratus ein Produktpaket geschnürt, das aus einem Intel-basierten fehlertoleranten Server mit einem Single-Socket Quad-Core 2.0 GHz System, mindestens vier 146-GByte-15K-RPM-Festplatten, 16 GByte logischem Speicher, Microsoft Windows 2008 R2 Standard Edition sowie dem Stratus Automated Uptime Layer besteht und auch VMware vCenter Server 5 Standard Edition umfasst.

Der Hersteller bescheinigt der Appliance eine einfache Installation und Konfiguration, gerade im Vergleich zum Betrieb einer clusterbasierten Verfügbarkeitslösung für vCenter Server. Die Uptime Appliance bietet laut Stratus eine Verfügbarkeit von über 99,999 Prozent für alle Virtualisierungs-Ressourcen, die damit betrieben werden. Im Unterschied zu der clusterbasierten Lösung reagiere die Appliance zudem nicht auf Fehler, sondern verhindere sie.
9.02.2012/ln

Tipps & Tools

Java-Update ohne Nebeneffekte [17.04.2014]

Für den reibungslosen Betrieb vieler Systeme ist eine aktuelle Java-Version immer noch wichtig. Wenn Sie das entsprechende Update ziehen wollen, wird dann regelmäßig der Versuch unternommen, die für den Installationsprozess nicht erforderliche Ask-Toolbar auf den Rechner zu spielen. Wollen Sie dies verhindern, geht das zwar per Mausklick, dieser ist aber bei jedem Update erneut aktiv durchzuführen. Mit einem kleinen Trick schaffen Sie sich diesen Zwang endgültig vom Hals. [mehr]

Download der Woche: CompuDMS [15.04.2014]

Teams müssen sich in der Regel mehr Gedanken um eine sichere und saubere Archivierung von Dokumenten machen als der einzelne Mitarbeiter. Wer für ein fähiges Dokumentenmanagement-Werkzeug nicht gleich tief in die Tasche greifen möchte, sollte einen Blick auf 'CompuDMS' werfen. Die Software deckt so gut wie alle Funktionen des Lifecycle-Managements ab, etwa neue Dateien anlegen, bestehende Dateien bearbeiten, Zwischenstände sichern oder endgültige Versionen archivieren. Dabei speichert das Tool Dateien und Verzeichnisse in einer einzigen DMSX-Datei ab. [mehr]

Fachartikel

Loadbalancing unter Exchange 2010 [14.04.2014]

Loadbalancing-Cluster haben die Aufgabe, die Nutzerzugriffe auf mehrere Server zu verteilen, um die Auslastung einzelner Server zu senken, die Verfügbarkeit zu erhöhen und die Performance zu verbessern. Um Clientzugriff-Server, über die Anwender auf ihre Postfächer zugreifen, ausfallsicher zur Verfügung zu stellen, bietet sich der Einsatz eines Netzwerklastenausgleichs-Clusters an. Exchange Server 2010 ermöglicht es, zusammen mit dem Netzwerklastenausgleich von Windows Server 2008 oder 2008 R2 einen Cluster für diesen Server zu erstellen. Die Anwender verbinden sich mit dem NLB-Cluster, der die Benutzer dann auf die einzelnen Server verteilt, sodass sie Zugriff auf ihre Postfächer haben. Dieser Workshop zeigt Aufbau und Konfiguration einer Lastverteilung. [mehr]