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Mehr Datenschutz für Windows

Microsoft hat zwei Neuheiten angekündigt, die den Schutz der Privatsphäre mit Windows 10 verbessern sollen: Ein neues Online-Dashboard zur zentralen Steuerung von Aktivitätsdaten sowie eine einfachere Konfiguration von Datenschutzeinstellungen im Rahmen des angekündigten Creators Update, das im Frühjahr verfügbar wird.
Mit dem neuen Privacy Dashboard erhalten Kunden eine zentrale, webbasierte Übersicht zur Konfiguration von Aktivitätsdaten, die im Rahmen von Microsoft Services erhoben werden können – zum Beispiel bei der Positionserfassung, bei der Suche oder beim Surfen im Internet sowie im Notizbuch von Cortana.

Um Zugriff auf ihr individuelles Dashboard zu erhalten, melden sich die Anwender unter [1] mit ihrem Microsoft-Account an. Nutzer erhalten dort nicht nur eine zentrale Einsicht in ihre Aktivitätsdaten, im Rahmen des Tools haben sie auch die Möglichkeit, erfasste Daten zu löschen. Microsoft will das neue Dashboard hinsichtlich Funktionalität sowie im Bereich der abgebildeten Daten-Kategorien kontinuierlich erweitern.

Verbessertes Datenschutz-Setup
Gleichzeitig hat Microsoft für das kommende Creators Update ein neues und verbessertes Setup bei der Konfiguration von Datenschutzeinstellungen in Windows 10 angekündigt, das die bestehenden "Express-Einstellungen" ersetzen soll. Die optimierte Nutzererfahrung erleichtere Kunden zukünftig vor allem die individuelle Datenschutz-Konfiguration. Bei einem Wechsel von Windows 7 oder Windows 8 auf Windows 10 oder auch bei der Neuinstallation der aktuellsten Windows Generation zeige das neue Setup Nutzern zukünftig die wichtigsten Privatsphären-Einstellungen auf einen Blick.

In Zukunft soll die Fortsetzung der Betriebssystem-Installation an diesem Punkt nur dann möglich sein, nachdem die Anwender ihre Datenschutzeinstellungen aktiv vorgenommen haben. Bereits bestehende Windows 10 PCs erhalten Benachrichtigungen von Microsoft, die Nutzer darauf hinweisen, ihre Datenschutzeinstellungen entsprechend des neuen Setups zu konfigurieren.

Mit dem neuen Datenschutz-Setup möchte Microsoft zudem die Konfiguration im Bereich der Diagnose- und Nutzungsdaten vereinfachen. So würden die aktuell vorhandenen drei Konfigurationsstufen auf die zwei Optionen "Einfach" und "Vollständig" reduziert – die ehemalige Stufe "Erweitert" falle somit weg.

Nicht zuletzt reduziere Microsoft mit dem Creators Update die Menge an gesammelten Diagnose- und Nutzungsdaten, wenn die Stufe "Einfach" ausgewählt ist. Interessierte Anwender können die aktualisierten Datenschutzeinstellungen im Rahmen des Windows Insider Programms erstmalig in einer der kommenden Builds ausprobieren und Feedback geben. Alle Kunden profitieren von dem neuen Datenschutz-Setup ab diesem Frühjahr mit der Verfügbarkeit des Windows 10 Creators Update.
11.01.2017/dr

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