Meldung

Hängende Programme schneller abwürgen

Bei der Arbeit mit Windows 7 fällt auf, dass das System Prozessen, die nicht mehr reagieren, relativ lange Zeit lässt, doch noch eine Antwort zu schicken. Diese Gnadenfrist verlangsamt den Computer jedoch ziemlich. Doch wie auch unter XP gibt es eine Möglichkeit, diese Wartezeiten zu verkürzen und Windows 7 damit zu beschleunigen.
Verkürzen Sie die Wartezeit bei hängenden Applikationen für ein schnelleres Windows 7 (Quelle: Zarko Zoric - Fotolia.com)
Sie haben die Möglichkeit, über entsprechende Einträge in der Registry das Verhalten von Windows bei abgestürzten Prozessen zu bestimmen. Gehen Sie dazu zum Schlüssel "HKEY_CURRENT_USER \ Control Panel \ Desktop" und erzeugen Sie durch einen Rechtsklick im rechten Bereich des Fensters den REG_SZ-Eintrag “"HungAppTimeout" und geben Sie diesem den Wert "1000". Dieser Parameter bestimmt, wie lange Windows nach einem Klick auf den Button "End Task" im Task Manager noch wartet, bis es den Prozess wirklich beendet. Der Standardwert liegt hier bei 5000 (Millisekunden) – ein doch recht langer Zeitraum.

Weiterhin können Sie festlegen, wie das Betriebssystem verfährt, wenn es mit einem nicht mehr antwortenden Vorgang konfrontiert ist. Normalerweise richtet Windows eine Rückfrage an den Anwender, ob es dieses oder jenes Programm beenden soll. Mit dem Eintrag "AutoEndTasks" und dem Wert "1" an gleicher Stelle wie oben legen Sie fest, dass keine Rückfrage mehr erscheint und ein hängender Prozess automatisch ins Jenseits befördert wird. Last but not least lässt sich noch das Herunterfahren des Rechners beschleunigen.

Die Option "WaitTo- KillAppTimeout" bestimmt, wie lange es dauert, bis beim Shutdown die Aufforderung erscheint, hängende Prozesse zu terminieren.Auch hier gibt das Betriebssystem dem Vorgang mit 20 Sekunden sehr lange Zeit. Ein Wert wie "3000" sollte hier ausreichend sein. Und wenn Sie schon einmal am Beschleunigen sind: Mit dem Eintrag "MenuShowDelay" unter dem Wert "0" klappen Menüs in Zukunft deutlich flotter auf.
7.03.2010/ln

Tipps & Tools

Installationsverzeichnis schrumpfen [12.02.2012]

Das Verzeichnis 'winsxs' existiert seit Windows Vista und enthält die Installations- und Deinstallationsdateien von Programmen. Laut Microsoft soll der Ordner auf keinen Fall einfach gelöscht werden. Allerdings wächst die Größe des Ordners schnell auf 5 GByte oder mehr an. Gerade auf Rechnern, die lediglich mit einer kleinen SSD ausgerüstet sind, ist jedes GByte kostbar. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, um den Speicherhunger des Verzeichnisses zu minimieren. [mehr]

Keimfreie Tastatur dank Kunst-Schleim [11.02.2012]

Die älteren Semester unter den IT-Spezialisten erinnern sich sicher noch an Kinderspielzeug der Marke Slime. Mit einer ähnlichen Mixtur operiert die Glibbermasse 'Cyber Clean', hat dabei aber Tastaturen im Auge. Denn wie in der Presse zu vernehmen war, können diese ja größere Bakterienträger als Toilettensitze sein. Indem der formbare, gelbe Schleim alle Tastatur-Übel wie Krümel, fettige Fingerabdrücke und verschütteten Kaffee bindet, soll er für eine nahezu keimfreie Tastatur sorgen. [mehr]

Fachartikel

Netzwerk-Monitoring garantiert Webseiten-Performance [1.02.2012]

Vor mehr als 20 Jahren ging die erste Webseite online, die das HTTP-Protokoll nutzte. Heute zählt der Online-Auftritt für viele Unternehmen längst zu den wichtigsten Business-Motoren. Umso ärgerlicher ist es, wenn zu hoher Traffic die Seite zusammenbrechen lässt oder defekte Links den Nutzer in eine Sackgasse führen. Ratsam ist daher ein permanentes Monitoring. In unserem Online-Beitrag zeigen wir, welche Vorsichtsmaßnahmen effektiv sind und wie die Überwachung einer Webseite im Idealfall aussehen sollte. [mehr]

Buchbesprechung

Anzeigen