Die neue Systemarchitektur kombiniert den neuen IBM [1] zEnterprise-Grossrechner und neue Hard- und Software – die IBM zEnterprise BladeCenter Extension und den IBM zEnterprise Unified Ressource Manager – die es ermöglicht, Ressourcen für Workloads, die auf System z, Power- und x86-Umgebungen verteilt sind, gemeinsam zu verwalten. Entwickelt hat IBM das zEnterprise-System, um das Problem nebeneinander existierender, unterschiedlicher Technologien anzugehen, die nach und nach angeschafft wurden, um bestimmte Anwendungen zu betreiben. Diese Silos sollen dank der neuen IBM-Architektur konsolidiert werden.
Die zEnterprise BladeCenter Extension ermöglicht es Anwendungen, die auf POWER7- und System x BladeCenter-Systemen laufen sowie solchen, die für Workloads optimiert sind, wie zum Beispiel Analytics oder Verwaltung von Web-Infrastrukturen, in den zEnterprise-Mainframe-Server zu integrieren und sie über den Grossrechner zu managen. Dedizierte Blade-Server, die mit der zEnterprise BladeCenter Extension verbunden sind und als Mainframe-Ressourcen verwaltet werden, verzahnen sich dabei mit dem System z in Bezug auf Daten und Workloads.
Der "Unified Resource Manager" integriert dabei die Ressourcen verschiedener Plattformen als ein einziges virtualisiertes System und bietet einen einheitlichen Managementansatz für zEnterprise. Über 100.000 virtualisierte Server können laut Hersteller somit als ein einziges gemeinsames System verwaltet werden auf einem komplett konfigurierten Cluster von zEnterprise-Systemen.
Im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit ist das zEnterprise-System das stärkste IBM System aller Zeiten. So beinhaltet das Kernsystem im zEnterprise-Server (zEnterprise 196) 96 der laut IBM derzeit weltweit schnellsten und leistungsstärksten Mikroprozessoren, die mit einer Geschwindigkeit von 5,2 GHz in der Lage sind, mehr als 50 Milliarden Anweisungen pro Sekunde auszuführen.
Desweiteren kann die z196 bis zu 80 Spezialprozessoren beinhalten, um somit eine weitere Kostenreduzierung und eine höhere Leistungsfähigkeit zu ermöglichen. Beispiele sind der System z Application Assist Processor (zAAP) zur Integration von Java-Workloads mit Kerngeschäftsanwendungen, der System z Integrated Information Processor (zIIP), der entwickelt wurde, um Kapazität im Kernsystem freizusetzen und damit IT-Kosten zu senken und die Integrated Facility for Linux (IFL) um Linux-Workloads auf dem Mainframe zu optimieren.
Zunächst will IBM General-Purpose-Blades auf Basis von IBM POWER7-Technologie und AIX einführen und stellt darüber hinaus ein workload-optimiertes Blade – den IBM Smart Analytics Optimizer – vor, um die Leistung komplexer Analytik-Workloads zu beschleunigen und dabei die Transaktionskosten deutlich zu senken. Daneben plant IBM die Ankündigung zusätzlicher General-Purpose-Blades für die zEnterprise BladeCenter Extension. Dabei handelt es sich um ausgewählte System x-basierte Blades mit Linux. Weitere workload-optimierte Blades sollen unter anderem IBM DataPower für bessere Webseiten- und Netzwerkleistung umfassen.
Meldung
Mainframe, Power7 und x86 unter einem Dach
IBM kündigt den zEnterprise-Großrechner sowie eine neue Systemarchitektur an, mit der Workloads auf dem Mainframe, auf POWER7- und x86-Systemen Ressourcen teilen können und sich als gemeinsames virtualisiertes System verwalten lassen.
Weitere Infos:
[1] www.ibm.com
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