Fachartikel

Anwenderbericht: Moderne IT im Krankenhaus

Mit der Einführung eines neuen Informationssystems war es nötig, im Diakonie-Krankenhaus Bremen die IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei ging es um den Neubau eines Rechenzentrums nach aktueller Technik mit einer hochverfügbaren Server- und Storage-Umgebung, die den Anforderungen der neuen Krankenhausapplikationen hinsichtlich Stabilität und Performance gerecht werden sollte. Lesen Sie in unserem Anwenderbericht, wie sich diese Punkte mit einer Clusterlösung und Servervirtualisierung optimal umsetzen ließen.
Das Diakonie-Krankenhaus Bremen versorgt jährlich mehr als 16.000 Patienten
Als zentrales Versorgungskrankenhaus des Bremer Westens betreut das DIAKO Bremen ein Einzugsgebiet von über 100.000 Einwohnern und versorgt mit 900 Mitarbeitenden und sieben Fachabteilungen jährlich mehr als 16.000 Patienten. Die Rahmenbedingungen in der IT – steigende Anforderungen bei gleicher Personaldecke – unterscheiden sich von anderen Unternehmen dieser Größenordnung kaum.

Neue IT-Infrastruktur für neues KIS
Mit dem Beschluss, das Krankenhausinformationssystem (KIS) iMedOne von TietoEnator und Laborsoftware von iSoft neu einzuführen, war es nötig, im DIAKO Bremen die IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei ging es nicht um den Austausch einzelner Komponenten, sondern um den kompletten Neubau eines Rechenzentrums. Bei der Entscheidung für eine passende Lösung waren vor allem die Technologie und das Preis-Leistungsverhältnis der neuen Storage-Lösung, aber auch das Server- und Storage-Know-how des Dienstleisters wichtige Kriterien. Die zentralen Applikationen am DIAKO Bremen wie das KIS und die Laborsoftware, aber auch der Fileservice und Microsoft Exchange sollten so in das Gesamtkonzept eingebunden werden, dass bei möglichst wenig Aufwand ein Höchstmaß an Sicherheit und Verfügbarkeit gegeben ist. Mit der Kombination aus NetApp MetroCluster-Technologie und der Server-Virtualisierung von VMware auf ModularPower Blade-Servern ließen sich diese Punkte optimal umsetzen. "Als mittelständischer Betrieb mit einem kleinen IT-Team können wir uns technologische Sackgassen nicht leisten. Wir benötigen eine zukunftssichere Technologie, die erweiterbar, performant und flexibel anpassbar ist. NetApp hat uns hier die geeignete Lösung für unsere Bedürfnisse geboten.", begründet Georg Reimann, IT-Leiter am DIAKO Bremen, die Entscheidung.

Virtualisierte Server
und konsolidierter Storage

Ein NetApp FAS3020 Cluster bildet heute die Storage-Basis am DIAKO Bremen. Die Software "MetroCluster" sorgt durch synchrone Spiegelung der Daten und redundante Zugriffspfade zwischen Storage-Controllern und Plattensystemen für die Ausfallsicherheit des Datenservice. Als Unified Storage ist die Plattform multiprotokollfähig: Während der Storage für die Krankenhausapplikationen als FC SAN konfiguriert ist, läuft der Datenzugriff für andere Applikationen über iSCSI oder CIFS. Alle bislang vorhandenen Einzelserver wurden auf den BladeCenter-Cluster migriert und mit VMware virtualisiert. "Patientendaten müssen in jeder Sekunde verfügbar sein. Beim Ausfall eines Plattenshelfs oder Controllers muss der Zugriff einer virtuellen Maschine übergangslos umgeleitet werden", betont Reimann.

Die Interaktion zwischen VMware Virtual-Center und dem NetApp-Datenmanagement funktioniert aufgrund der engen Integration der Lösungen reibungslos und ermöglicht neben verschiedenen Management-Optionen auch den Aufbau einer Testumgebung. Mithilfe der VMware Tools lassen sich die Maschinen klonen, der nötige Speicher wird über NetApp FlexVol Technik umgehend zugewiesen und genau so schnell wieder abgezogen. Das DIAKO Bremen kann so neue Produkte schnell und unkompliziert auf ihre Eignung prüfen und spart Ressourcen.


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8.07.2009/ln/Frauke Stautner

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