Mit der notwendigen Portion an Eigeninitiative trägt der Arbeitnehmer zu seiner Employability bei – also die Fähigkeit, die eigene Marktfähigkeit zu stärken und sich durch relevante Kompetenzen zu differenzieren. Employability steht für die ständige Anpassung der persönlichen Kompetenzen an die sich ändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes. Das in Ludwigshafen ansässige Institut für Beschäftigung und Employability benennt drei Trends [1], welche die Zukunft der Gesellschaft und der Erwerbsarbeit signifikant prägen: Neben der demographischen Entwicklung sind das die Bedeutungszunahme des Faktors Wissen als wichtigste Ressource sowie die zunehmende Dynamik, Veränderungsgeschwindigkeit und Innovationsabhängigkeit in Unternehmen. Gerade diese beiden letzten Punkte zeigen, wie wichtig Eigenschaften wie Flexibilität, Offenheit und Veränderungsbereitschaft für einen Arbeitnehmer sind.
Grundsätzlich bedeutet das für Arbeitnehmer, dass er sich eigenständig um Weiterbildungsmöglichkeiten kümmern muss. Wenn der Arbeitgeber diese nicht in-house anbietet, stehen dem IT-Administrator die unterschiedlichsten externen Weiterbildungsangebote zur Verfügung – in Form von Workshops, Konferenzen, Schulungen oder E-Learning-Kursen. Einrichtungen wie der Branchenverband Bitkom oder die Industrie- und Handelskammern bieten hier Weiterbildungsmöglichkeiten an. Daneben stellen die großen Hersteller der IT-Branche entsprechende Angebote bereit.
Training bei den Big Playern
So ist es auch für IBM essentiell, dass Systemadministratoren über neue Technologien und Strategien Bescheid wissen und sie verstehen. Der erfahrene Blick aus der Praxis dieser Berufsgruppe spielt für das Unternehmen bei Forschung und Entwicklung eine entscheidende Rolle. IBM hat zu den heutigen Technologien und Produkten ein umfassendes und nutzerorientiertes Schulungskonzept entwickelt, das die systemübergreifende Informationsverarbeitung unterstützt. Jeder IT-Spezialist kann sich unkompliziert das nötige Know-how aneignen, das für die intelligente Implementierung und Verwaltung der Systeme und Programme und für die Entwicklung und Ausarbeitung neuer technologischer Strategien notwendig ist. Das Spektrum reicht von Software- über Hardware und Betriebssystem-Schulungen bis hin zu speziellen technischen Workshops und Konferenzen. Für die IT-Branche wichtige Zertifizierungen und Standards werden dabei im Schulungsprogramm berücksichtigt.

Unternehmen wie IBM stellen ein umfangreiches Kursangebot bereit,
das Systemadministratoren zur Weiterbildung nutzen können
Bei der Auswahl des passenden Kurses ist der individuelle Bedarf des IT-Administrators entscheidend, abhängig davon, ob er sich beruflich in eine bestimmte Richtung entwickeln oder ein gewisses Defizit ausgleichen will. Ein praktisches Beispiel: Aktuell verändert sich der Markt im Unix-Umfeld dramatisch: Anbieter am Markt haben Roadmaps gekürzt oder sogar komplett eingestellt. Viele Administratoren sind verunsichert, haben Angst, nicht nur technologisch, sondern auch mit ihrem Wissen in einer Sackgasse zu stehen, weil sie nur Erfahrungen mit einem Hersteller haben. Wer von seinen alten Unix-Systemen umsteigen möchte oder sich zumindest über Alternativen informieren will, muss technisch verstehen, ob und wie das geht. IBM bietet regelmäßig mehrmals im Jahr einen zweitägigen und kostenlosen Workshop an, der sich an Unix-Systemadministratoren richtet, die noch keine AIX-Unix Kenntnisse haben. Ziel ist es einen kompakten Überblick über die Möglichkeiten von AIX mit besonderem Hinblick auf Virtualisierung auf Power Systemen zu geben.
Neben solch speziellen Angeboten hat das Unternehmen auch plattformübergreifende Kurse zu aktuellen Lösungen und Strategien im Schulungsportfolio [2]. Rund um Themen wie Green IT, dynamische Infrastrukturen und Cloud Computing erfahren Teilnehmer in den jeweiligen Workshops, wie verschiedene Aspekte zu einer echten Lösung kombiniert werden können, was zunächst noch Fiktion ist oder bereits Wirklichkeit sein kann. Damit bietet sich für jeden IT-Administrator die Möglichkeit, seine Employability zu erhöhen und damit seinen Marktwert zu steigern.
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