Fachartikel

Seite 2 - Anwenderbericht: Clientmanagement bei der Playcom GmbH

Vielfältige Möglichkeiten durch Client Commands
Wie viel Zeit ein Clientmanagementsystem in der Praxis sparen kann, konnte Anders noch während des Migrationsprojekts erfahren. Denn eine für das Unternehmen wichtige Anwendung vertrug sich nicht mit dem Standby-Modus von Windows XP, so dass der Geschäftsführer diesen auf allen Arbeitsplätzen deaktivieren wollte. Da die Gruppenrichtlinien derartige Konfigurationsänderungen unter XP und dem Server 2003 nicht gestatten, konnte ACMP hier seine Skripting-Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Bei einer kurzen Recherche im Internet fand Anders zunächst die notwenige Vorgehensweise. Innerhalb von zehn Minuten konnte er diese daraufhin in einem Client Command genannten Skript umsetzen und dieses automatisch auf die Arbeitsplätze verteilen. Am nächsten Morgen passte das Client Command von ACMP automatisch nach dem Login der Mitarbeiter auf den deren Rechnern einen Registry-Eintrag an und führte dann einen Befehl im Superuser-Kontext aus, um die Standby-Funktion von XP abzuschalten. "Rund 20 Minuten Arbeit für Recherche und Client Command haben mir mindestens fünf Stunden Turnschuhadministration gespart", freut sich der Geschäftsführer und IT-Leiter.

Herausforderung
Migration einer kompletten IT-Umgebung mit 50 Arbeitsplätzen unter Windows NT 4 und Netware-4-Servern auf neue Rechner mit Windows XP und dem Windows Server 2003 R2.

Lösung
Automatische Installation des Client-Betriebssystems mit ACK und anschließender Softwareverteilung mit ACMP ohne weiteres Zutun des Administrators. Anschließend Wartung und Fernadministration mit ACMP.

Mehrwert
Flexibles Rollout des Betriebssystems, automatisierte Administration weit über die Möglichkeiten der Gruppenrichtlinien hinaus, Zeitersparnis bei der Geschäftsleitung und Standardisierung von IT-Prozessen.

Consulting für den Blitzstart
Insgesamt hat Stefan Anders rund sechs Wochen seiner Zeit in das Migrationsprojekt investiert. Auf die Installation von ACMP und ACK fiel dabei nur ein Tag. Um mit dem mächtigen Produkt gleich richtig loslegen zu können, leistete sich der Geschäftsführer zu Beginn zwei Consulting-Tage, in denen ihn ein geschulter Techniker von Aagon vor Ort mit den Produkten vertraut machte. "Ein so mächtiges Produkt in der Zielumgebung ganz individuell von einem Profi erklärt zu bekommen, hat mich sehr schnell sehr weit gebracht", freut sich Anders über seine Entscheidung. "Ich kann das jedem Neukunden nur empfehlen, denn diese kleine Investition hat sich in kürzester Zeit mehrfach rentiert."

Fazit
Rund sechs Monate nach der Migration der IT-Umgebung kann Playcom auf ein IT-Projekt zurückblicken, das den Großhändler weit vorangebracht hat. Mit automatischer Inventarisierung, Betriebssysteminstallation und Softwareverteilung sowie Fernwartung und Lizenzmanagement konnte das Unternehmen viele Prozesse in der IT-Administration standardisieren und automatisieren. Und dies verschafft gerade einem Unternehmen dieser Größe den notwendigen Freiraum für weiteres Wachstum. "Einerseits habe ich nun mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben", resümiert Stefan Anders. "Andererseits kann ich auf der neu geschaffenen Basis mittelfristig die IT-Administration an einen Mitarbeiter übergeben, und mir so weitere Freiräume verschaffen." So hat Playcom die Weichen für weiteres Wachstum und zukünftigen Erfolg gestellt – nicht nur bei dem Vertrieb von Computer-Spielen, sondern auch bei der Administration ihrer IT-Umgebung.


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20.01.2010/ln/Georg von der Howen

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