Meldung

E-Mail-Inspektor

SonicWall stellt seine 'E-Mail Security' in Version 9.0 vor. Mit an Bord ist der sogenannte 'Capture Advanced Threat Protection Service', der den E-Mail-Verkehr überprüft und schädliche Dateien blockiert. Mit der Betaversion von SonicOS 6.2.7 zeigt der Hersteller zudem neue Features des Appliance-Betriebssystems.
SonicWalls ESA-Appliances sollen auch vor fortschrittlichen Bedrohungen schützen.
In seinem Sicherheitsbericht 2017 hat SonicWall [1] über eine drastische Zunahme von Ransomware-Attacken berichtet: das Global-Response-Intelligence-Defense (GRID)-Netzwerk von SonicWall hat im vergangenen Jahr 638 Millionen solcher Attacken ermittelt. Im Vergleich zu 2015 mit kaum 4 Millionen Angriffen entspricht das einer 167-fachen Steigerung.

Diesen Bedrohungen will der Security-Anbieter mit der Einführung von Cyber-Security-Technologien wie dem Cloud-basierten Service Capture Advanced Threat Protection (ATP) begegnen. Der Service soll dank mehrschichtiger Virtualisierungstechniken fortschrittliche Bedrohungen erkennen und abwehren. Den ATP-Service hat SonicWall nun auch in seine neue E-Mail-Sicherheitsplattform SonicWall E-Mail Security 9.0 integriert.

Mit dem Capture-ATP-Service kommt dabei eine Cloud-basierte Sandboxing-Technologie zum Einsatz. Der Dienst scannt unterschiedliche Typen von E-Mail-Anhängen, analysiert sie anschließend in einer Sandbox und blockiert sie so lange, bis ein Administrator sie überprüft hat. Signatur-Updates für die Erkennung neu entdeckter Malware erhält SonicWall E-Mail Security 9.0 automatisch über das GRID-Netzwerk.

Für die Verwaltung des Sicherheits-Service stehen Unternehmen verschiedene Optionen zur Verfügung. So lassen sich beispielsweise infizierte E-Mail-Anhänge entfernen oder komplette Nachrichten blockieren. Diese Sicherheitsmaßnahmen erhöhen die Effizienz und führen zu schnelleren Reaktionszeiten. Office-365-Anwender erhöhen nicht zuletzt ihre Sicherheit, indem sie den Cloud-basierten Dienst "SonicWall Hosted E-Mail Security" aktivieren.

Vorschau auf SonicOS 6.2.7
Da sich die Angriffstechniken ständig ändern, ist es für IT-Teams schwierig, den effizienten und konsistenten Betrieb des Unternehmens und gleichzeitig die Netzwerksicherheit zu garantieren. Diesen Herausforderungen begegnet SonicWall mit SonicOS 6.2.7. Das Betriebssystem befindet sich derzeit noch im Betastadium, ermöglicht aber bereits jetzt einen Ausblick auf die neuen Features.

Dazu gehören unter anderem ein effizienterer Schutz vor Datenklau, eine neue Threat-API, die mithilfe von Security Intelligence Feeds Bedrohungen erkennt, sowie eine verbesserte Skalierbarkeit und Konnektivität. Eine vereinfachte Verwaltung gewährleistet laut Hersteller, dass nicht nur große, sondern auch kleine Unternehmen eine hohe Qualität bei der sicheren Netzwerkkommunikation erreichen.
17.02.2017/dr

Tipps & Tools

Vorschau März: Malware und Angriffe abwehren [20.02.2017]

Den Schutz vor Angreifern und Malware hat sich IT-Administrator im März auf die Fahnen geschrieben. So lesen Sie in der Ausgabe, mit welchen Handgriffen Sie Microsoft SQL Server gekonnt absichern. Zudem zeigen wir, wie Scrollout F1 bei der Spam-Abwehr hilft und anhand welcher Merkmale Sie Datenklau per DNS-Verkehr erkennen. Das Aufspüren von Eindringlingen mit Prelude SIEM steht ebenso auf der Agenda wie der Netzwerkschutz mit Microsoft Net Cease. Eine abgesicherte Client-Virtualisierung führen wir mit Qubes OS durch und in den Produkttests beweist unter anderem SecuLution, wie es dank Whitelisting für mehr Sicherheit sorgt. [mehr]

Passworttresor für sicheres Surfen [18.02.2017]

Wenn Sie beim Surfen im Web kein Freund von im Browser gespeicherten Passwörtern sind, sollten Sie sich das Gadget mit dem Namen 'ID50 Password-Safe' von Identos ansehen. Der einem USB-Stick ähnelnde Passworttresor speichert per Mausklick alle Login-Daten für Webseiten verschlüsselt in seinem Speicher ab. Rein technologisch gesehen ist der für Windows-Systeme geeignete Stick ein Smartcard-Leser mit fest eingebauter Smartcard. [mehr]

Fachartikel

Neue Strategien für Endpoint Security [15.02.2017]

Derzeit ist sowohl eine große Steigerung bei Advanced Persistant Threats als auch bei individualisierten Ransomware-Angriffen zu verzeichnen. Wie können Administratoren ihr Unternehmen gegen diese Cybercrime-Taktiken schützen? Anbieter für Endpoint Security reagieren mit vier Ansätzen: Vorhersage von Angriffen, Vorbeugung von Schäden, Beobachtung verdächtiger Applikationen und einer planvollen Reaktion für den Fall einer erfolgreichen Attacke. Dieser Fachbeitrag beschreibt die Ansätze und wie Hersteller sie mit Hilfe von Tools wie Big Data, künstlicher Intelligenz sowie Introspektion in virtuelle Maschinen realisieren. [mehr]

Buchbesprechung

SQL Hacking

von Justin Clarke et al.

Aktuelle Admin-Jobs

Kraftverkehr Nagel GmbH & Co. KG - Mitarbeiter (m/w) IT-Compliance

(Versmold, Deutschland) Lust auf neue Herausforderungen? Bei der Nagel-Group tragen Sie mit 11.000 ... [mehr]

Materna GmbH - System Engineer (m/w) Virtuelle Infrastruktur

(Dortmund, Deutschland) Wir suchen: Kennziffer: MI00742 (Bitte bei Bewerbung angeben) Standort: ... [mehr]

Anzeigen