Das Unternehmen ProtecStar [1] bringt mit dem "ProtecStar AES" [2] einen eigenen Verschlüsselungsalgorithmus heraus, der auf dem weit verbreiteten "Advanced Encryption Standard" (AES) basiert. Dabei handelt es sich auch bei ProtecStar AES um einen symmetrischen Blockchiffre.
Im Gegensatz zu AES nutze der neue Algorithmus jedoch 24 Verschlüsselungsrunden – AES bei einer Schlüssellänge von 256 Bit hingegen nur 14 Runden. Daneben füllt der ProtectStar-AES-Algorithmus beim sogenannten Key Padding im Modus "Cipher Block Chaining" (CBC), also dem Auffüllen nicht genutzter Bits bei einer festen Schlüssellänge, die verbleibenden Bits nicht mit "0" auf, sondern mit einem festen Schlüssel. Dadurch soll verhindert werden, dass die späteren Verschlüsselungsrunden zum Teil auf Nullen basieren.
Die Einsatzbereiche des Algorithmus' sollen laut Hersteller unter anderem Behörden, Versicherungen und Banken oder auch die militärische Kommunikation sein. Es bleibt jedoch abzuwarten, was anerkannte Kryptoexperten zu dieser AES-Weiterentwicklung von ProtectStar zu sagen haben. Daneben setzen gerade Behörden und das Militär in der Regel eigene, nicht öffentlich entwickelte Algorithmen ein.
Meldung
Verbesserter AES-Algorithmus
ProtectStar hat nach eigenen Angaben den Verschlüsselungsalgorithmus AES verbessert. Der Algorithmus 'ProtectStar AES' soll so ein Mehrfaches an Sicherheit bieten.
Weitere Infos:
[1] www.protectstar.com
[2] www.protectstar-research.com/ProtectStar-AES-documentation.pdf
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